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Deutsche Tennis Zeitung 07/2016

Titel – Alexander Zverev 

Inhaltsverzeichnis

Centercourt – Deutschland
Fürth: Struff spielt sich in Top 100            
Essen: Doppel-Titel für Anne Schäfer       

Turniere - Halle: Eine "deutsche Tennis-Sensation"
Darauf hätte wohl keiner gewettet – ein deutsches Finale beim 500er-Rasenturnier in Halle und einen Sieger Florian Mayer.  

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Olympia steht vor der Tür

Fakten zu den Olympischen Spielen

Termin:
6. bis 14 August 2016

Ort:
Olympic Tennis Center Barra da Tijuca in Rio de Janeiro, Fassungsvermögen Centercourt: 10 000 Zuschauer

Belag:
Hartplatz, Rebound Ace

Konkurrenzen:
Herren-Einzel (64er-Feld)
Damen-Einzel (64er-Feld)
Herren-Doppel (32er-Feld)
Damen-Doppel (32er-Feld)
Mixed (16er-Feld)

Amtierende Sieger:
Herren: Andy Murray
Damen: Serena Williams
Herren-Doppel: Bob und Mike Bryan
Damen-Doppel: Serena und Venus Williams
Mixed: Victoria Azarenka und Max Mirnyi

Infos:
www.itftennis.com/olympics

 

Interview Dirk Hordorff:

„Wir wollen den Sportlern die
optimale Vorbereitung ermöglichen“

Dirk Hordorff, Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB) und Leiter des Ressorts Spitzensport, Ausbildung und Training, gab im Gespräch mit der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung Auskunft über den Stand der Vorbereitungen und die Chancen der deutschen Athleten.

Herr Hordorff, die Olympischen Spiele in Rio de Ja­neiro rücken immer näher. Wie laufen derzeit die Vorbereitungen beim Deutschen Tennis Bund (DTB) und wo liegen die Haupt-Tätigkeitsfelder der Beteiligten?

Dirk Hordorff: Wir begleiten die Athleten schon das ganze Jahr und versuchen, sie in verschiedenen Bereichen bestmöglich zu unterstützen. Beispielsweise betreuen un­sere Physio-Therapeuten die Spielerinnen und Spieler auf Turnieren oder Coaches wie Carlo Thränhardt (Mentaltrainer) oder Mike Diehl (Fitnesstrainer) – Barbara Rittner (Fed-Cup-Teamchefin) ja sowieso – übernehmen einige Aufgaben auf dem Weg zu den Olympischen Spielen. Wir wollen den Sportlern in Absprache mit deren Trainern einfach die optimale Vorbereitung ermöglichen.

Wer wird seitens des Deutschen Tennis Bundes (DTB) in Rio de Janeiro vor Ort sein? Gibt es so etwas wie ein „Olympia-Team“?

Dirk Hordorff: Das hängt natürlich noch ein wenig davon ab, welche deutschen Athleten letztendlich qualifiziert sein werden. Aber neben mir als Delegationsleiter und Dirk Dier und Barbara Rittner als unsere Trainer werden auch einige Privat-Coaches der Spieler nach Brasilien fliegen. Wir sind der Meinung, dass die Athleten auch in Rio mit den Trainern zusammenarbeiten sollten, die auch das ganze Jahr über für sie zuständig sind und wir liefern zusätzlich Unterstützung durch unsere Leute. Es gibt allerdings eben nur eine gewisse Anzahl an Akkreditierungen, die vergeben werden. Man kann deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wer letztendlich alles vor Ort sein wird. Wir schauen, was möglich ist und werden dann entscheiden.

Für wie hoch halten Sie die deutschen Chancen auf eine Olympische Medaille im Tennis-Wettbewerb? Wem trauen Sie hierbei am meisten zu?

Dirk Hordorff: Zuallererst ist hier selbstverständlich Angelique Kerber zu nennen. Als Grand-Slam-Siegerin und Top-Vier-Spielerin gehört sie automatisch zu den Anwärterinnen auf eine Medaille – und das in allen Wettbewerben. Allerdings haben wir einige starke Damen in den Top 40 der Welt. Natürlich muss beispielweise bei einer An­drea Petkovic eine Leistungsexplosion passieren und alles zusammenpassen, wenn sie um die vorderen Plätze mitspielen soll. Aber auch im Doppel oder im Mixed können wir gute Teams aufstellen. Immer vorausgesetzt, welche unserer Spielerinnen und Spieler nominiert werden.
Bei den Herren können meiner Meinung nach Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev nach ihren starken Leistungen in den vergangenen Wochen für Überraschungen sorgen. Besonders für Philipp würde es mich sehr freuen, weil es ja unter Umständen seine letzte Olympiade sein könnte. Er hat Selbstvertrauen gesammelt und ist ein guter Hardcourt-Spieler. Da kann einiges passieren. Auch Alexander Zverev ist einiges zuzutrauen. Wer einen Roger Federer besiegt, braucht sich vor keinem zu verstecken.

Herr Hordorff, herzlichen Dank für das Gespräch.

 

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