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Schlämmen oder Walzen?

Frühjahrsinstandsetzung – die Clubs suchen schon mal die starken Hände, die den Altsand abtragen. Danach wird beim Einstreuen selbst in die Hände gespuckt oder eine Firma beauftragt. Dann allerdings scheiden sich die Geister in zwei Philosophien: den neu eingestreuten Tennissand walzen oder einschlämmen zum Verdichten der Plätze? Jedes Verfahren hat seine Eigenheiten, die nachfolgend dargestellt werden.

Zunächst: Beim Walzen des Tennissandes zur Verdichtung gehört nicht nur ein Platzwart dazu, der Zeit hat, sondern auch Petrus muss mitspielen. Plätze werden nicht durch ein- oder mehrmaliges Walzen „fest“, sondern durch das Zusammenspiel von Wasser, Luft und Sonne. Und das kann eben je nach Witterung sehr lange dauern, manchmal Wochen, ehe die Plätze richtig bespielbar sind. Denn erst durch das Zusammenspiel von Wässern und Lufttrocknung durch Wind und Sonnenschein werden die Plätze eben und hart.

Möglichkeit zwei ist das Einschlämmen der Plätze: Dabei wird der frisch eingestreute Sand unter Wasser gesetzt. Die starke Wasserzufuhr führt das Sickern von Fein- und Grobanteil des Ziegelmehls herbei, was eine Verdichtung des Sandes mit sich bringt. Und ein eingeschlämmter Platz ist in der Regel wesentlich früher bespielbar als der gewalzte Platz – und vor allem von den Wetterverhältnissen unabhängig.

Ob mit Netz, Besen oder Gummihobel geschlämmt wird, hängt davon ab, welche Ebenheit, Stärke und Tiefe das verdichtete Ziegelmehl haben soll, bzw. welches Gerät dem Anwender am besten zusagt. Das maschinelle Einschlämmen oder das Einschlämmen von Hand ist abhängig von der eingesetzten Wassermenge, der Auftragsstärke  des neuen, festzumachenden Ziegelmehls und dem Aufwand, welcher dafür betrieben werden soll.

„Wer sich für eine Steigerung in der Qualität der Ebenheit und der zu erreichenden Härte beim Einschlämmen interessiert,  der sollte sich das leichtgewichtige Gerät CourtFix ansehen“, empfielt zum Beispiel dessen Hersteller (www.courtfix.de). „Ein wetterunabhängiges, sehr ebenes Einsanden mit einem geringen Aufwand, auch durch maschinelles Vorverteilen von frischem Ziegelmehl ist hier möglich. Eine tiefe, starke und vor allem zuverlässige Verdichtung wird auch in Senken über einem Zentimeter Tiefe erreicht. Je nach Abtrocknungsbedingungen ist der Platz dann in Stunden bis spätestens wenigen Tage bespielbar und bleibt bei richtiger Pflege dauerhaft fest.“       alp

Infos: www.courtfix.de

 

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TV Littfeld

TV Hoffnung Littfeld

Direkt am Kindelsberg bei Siegen liegt die idyllische Tennisanlage des TV Hoffnung Littfeld. Architekt Walter Jung entwarf für den Tennisverein das Clubhaus sowie die Grillhütte, die in der Region ein Hingucker ist. „Es kommt schon mal ein Satz wie: „Oh, ein Schwarzwald-Häuschen, kann man hier Urlaub machen?“, verrät der 1. Vorstand des Vereins, Klaus Süßmann, mit einem Augenzwinkern. Vor allem der große überdachte Balkon soll dabei die Möglichkeit bieten, bei jedem Wetter auf die Plätze schauen zu können. Aber auch außerhalb des Clubhauses gibt es viel zu sehen. „Durch den Bau unseres Grillstandes (Baujahr 2010) konnte die Geselligkeit während unserer Meisterschaftsspiele und an sonstigen Anlässen wesentlich gesteigert werden. Das Clubhaus sowie die Grillhütte sind für uns die ,Visitenkarte‘ unseres Vereins“, betont Klaus Süßmann. 

Damit das Clubhaus weiterhin nicht nur für die Mitglieder ein angenehmer Anlaufpunkt bleibt, werden alle Renovierungen des Gebäudes in Eigenregie durchgeführt. Zuletzt waren dies die Erneuerung der Küche sowie die Renovierung einer Duschanlage. Somit ist der Verein bereit für die nächsten Events.

- Gründungsjahr: 1979

- Mitglieder: 120

- Plätze: 3

- Vorsitzender:  Klaus Süßmann

- Baujahr Clubhaus: 1990

- Letzte Reparaturen: 2017 - Küche erneuert

 

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Werdener Turnerbund Essen-Werden

Der „Place to be“ im Süden von Essen

„Unsere Tennisanlage im Essener Süden bietet sowohl den Tennisanfängern als auch den ambitionierten Turnierspielern prima Möglichkeiten, dem Sport mit der gelben Filzballkugel zu frönen“, erklärt Robert Lehrich, Vorstandsmitglied beim WTB Essen, und ergänzt: „Ein besonderes Augenmerk richten wir auf unsere Jugendarbeit, die durch den Club selbst sowie die regional verzweigte Friedrich Tennisakademie gefördert wird.“

Seit dem Bau der neuen Tennishalle 2016 können die rund 300 Mitglieder beim WTB das ganze Jahr über dem Tennisball nachrennen. „Die große Anzahl an Neuzugängen im vergangenen Jahr zeigt, dass die Clubführung derzeit vieles richtig macht“, freut sich Robert Lehrich. Dafür, dass das Tenniserlebnis im Essener Süden nicht mit dem letzten Ballwechsel endet, sorgt im Clubhaus des WTB seit 2017 das Pächterehepaar Ramona und Fausto Piccino. „Das ist mittlerweile eine Wohlfühloase im mediterranen Flair“, sagt Lehrich und ergänzt: „Unser Tennisclub auf der Vieshauer Höhe hat sich als ein  „Place to be gefestigt. Hier is(s)t man gerne und ist immer voll mit dabei.“

- Gründungsjahr: 1977

- Mitglieder: 300

- Plätze: 6

- Vorsitzender: Enrico Kleisner

- Baujahr Clubhaus: 1980

- Letzte Reparaturen: Einbau Solaranlage, Damendusche

 

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Tennis-Reisen

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