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Zverev-Brüder verlieren Marathon-Doppel

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Es sollte die perfekte Geschichte sein: Mischa und Alexander Zverev – das erste Bruder-Paar, das in der Geschichte des deutschen Davis Cups gemeinsam im Doppel auf dem Platz steht. Sie hatten nach der Niederlage von Philipp Kohlschreiber im ersten Einzel gegen Steve Darcis und dem anschließenden Sieg von Alexander Zverev gegen Arthur De Greef am Samstagmittag im Doppel die Chance, Schwarz-Rot-Gold mit 2:1 in Führung zu bringen.

Doch vom Beginn der Begegnung  an zeigten sich die Belgier, in Person von Ruben Bemelmans und Joris De Loore, hellwach. Konzentriert agierten die Gäste in der mit 4000 Zuschauern gut besuchten Frankfurter Fraport Arena. Der Lohn: Ein 6:3 für das belgische Gespann im ersten Durchgang. „Man hat am Anfang gesehen, dass die beiden öfter zusammen spielen und wir hatten ein paar Probleme“, erklärte Alexander Zverev nach dem Match.

In der Folge fingen sich die Gebrüder Zverev zwar ein wenig, doch weiterhin streuten sich zu viele leichtsinnige Fehler bei den beiden Hamburgern ein. Zwar spielten auch Bemelmans und De Loore nicht mehr so effektiv wie im ersten Satz, dennoch konnten sie ihre Führung mit dem Gewinn des Tiebreaks ausbauen und auf 2:0 Sätze erhöhen. Die Premiere des  Zverev-Doppels drohte ein Debakel zu werden. „Die Gegner haben beide sehr gut aufgeschlagen und Bemelmans auch stark retourniert“, zollte Alexander den Kontrahenten Respekt.

Angetrieben vom heimischen Publikum kamen die beiden Deutschen in Satz drei jedoch wieder zurück. Der junge Sascha fungierte nun als Motivator und pushte sich und seinen Bruder voran. Die positiven Emotionen taten dem Spiel der Brüder gut und sorgten dafür, dass sie mit 6:4 den Anschluss schafften. Als dann auch Durchgang Nummer vier an das Gespann von Teamchef Michael Kohlmann ging, schien die Partie auf die deutsche Seite zu kippen.

Doch nachdem Zverev/Zverev im entscheidenden Fünften beim Stand von 2:2 die Break-Chancen nicht nutzten, gingen anschließend die beiden Belgier mit 4:2 in Front und entschieden die Partie nach 3:13 Stunden mit 6:3, 7:6, 4:6, 4:6, 6:3 für sich. „Vielleicht ist es noch schlimmer, wenn man drei Sätze in Folge verliert, aber verloren ist verloren“, so ein enttäuschter Mischa Zverev.

Komplett verloren ist jedoch noch lange nichts an diesem Davis-Cup-Wochenende. Am morgigen Sonntag stehen die beiden entscheidenden Einzel auf dem Programm, in denen das deutsche Team noch den Gesamt-Sieg holen kann.

 

 

 

 

Letzte Änderung amSamstag, 04 Februar 2017 17:55

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