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Alexander Zverev auf Rang 18

Nur eine Woche nach dem Aus im Daviscup gegen Belgien hat Alexander Zverev wieder seine Klasse gezeigt und geann nach St. Petersburg 2016 den zweiten Turniersieg seiner Karriere. Der 19-Jährige besiegte im Endspiel des ATP 250er Events von Montpellier den Franzosen Richard Gasquet 7:6 (7:4), 6:3. Dank des Erfolges verbesserte sich der Hamburger um drei Plätze in der Weltrangliste und wird mit Position 18 so hoch geführt wie nie zuvor. Zudem holte er sich mit seinem Bruder Mischa auch noch den Titel im Doppel. „Es war eine tolle Woche hier. Richard spielt immer stark hier, es war nicht einfach heute", sagte der Sieger nach seinem Erfolg.

Zverev beeindruckte in den knapp 1:30 Stunden Spielzeit mit einer enorm fokussierten und konzentrierten Leistung. Ihm gelangen 32 Winner, darunter acht Asse. Wenn der erste Aufschlag im Feld landete, punktete er zu 81 Prozent – einer der Schlüssel zu seinem Finalsieg. Nach Jeremy Chardy im Viertelfinale und Jo-Wilfried Tsonga in der Vorschlussrunde feierte Zverev gegen Gasquet seinen dritten Erfolg über einen französischen Gegner in Folge. Für den Turniersieg erhält die deutsche Nummer eins 85.945 Euro Preisgeld.

Zverevs doppelte Krönung folgte im Anschluss an seinen Einzelsieg: Gemeinsam mit seinem Bruder Mischa siegte er auch im Doppel gegen das französisch-kanadische Duo Fabrice Martin und Daniel Nestor 6:4, 6:7, 10:7. Dementsprechend stolz und glücklich zeigte sich Mischa Zverev, der ältere der beiden Brüder: „Die ganze Woche war nicht einfach, besonders nach der emotionalen Daviscup Niederlage in Frankfurt. Aber jedes einzelne Match hat uns geholfen, unser Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Ich bin selber ein wenig überrascht, wie Sascha es nach drei harten Daviscup- Spielen geschafft hat, körperlich und mental fit zu bleiben und so lange Partien zu absolvieren. Und unser erster gemeinsamer ATP-Doppeltitel ist natürlich definitiv etwas Besonderes und Unvergessliches!“

 

 

 

 

 

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1:4: Deutsches Team muss in die Relegation

Und wieder der Gang in die Relegation! Das deutsche Davis-Cup-Team hat die Erstrunden-Begegnung gegen Belgien in der Frankfurter Fraport Arena mit 1:4 verloren. Bereits nach der Niederlage von Alexander Zverev im sonntäglichen Spitzeneinzel gegen Steve Darcis lag die Mannschaft von Kapitän Michael Kohlmann mit 1:3 zurück und hatte damit keine Chance mehr auf den ersehnten Einzug ins Viertelfinale der Weltgruppe.  Jubel dagegen bei der belgischen Mannschaft. Ohne Spitzenmann David Goffin in Frankfurt in der Außenseiterrolle angetreten, schaffte es das Team von Kapitän Johan van Herck , den Favoriten Deutschland aus dem Rennen zu werden.

Dabei schien am Schlusstag der Begegnung zunächst alles nach Plan zu laufen. Alexander Zverev war furios mit 6:2 im ersten Satz ins Match gestartet und lag auch im zweiten Durchgang bereits mit 4:2 in Führung. Doch sein Kontrahent Steve Darcis lies sich dadurch nicht beeindrucken und kämpfte sich – wieder mit vielen Rückhand-Slice-Schlägen – zurück ins Spiel. Zverev dagegen hatte zunehmend Probleme mit seinem Aufschlag  und schien unter dem Druck, den Ausgleich zum 2:2 holen zu müssen, unsicherer zu werden.  Doch auch der körperlichen Belastung des Wochenendes musste er in seinem dritten Match Tribut zollen. „Ich war müde heute. Beim Doppel habe ich viel Energie verbraucht,“ gab er zu. Der 32-jährige Darcis dagegen fightete unermüdlichund schaffte es, das Match zu drehen - er holte sich die Durchgänge zwei und drei jeweils mit 6:4 und setzte sich schließlich im Tiebreak des vierten Satzes mit 10:8 durch.

Zverev: "Diese Davis Cup Begegnung ist wirklich schlecht gelaufen für uns. Es hätte 3:0 stehen können, aber nun haben wir mit 1:3 verloren und müssen in die Relegation. An den Zuschauern hat es nicht gelegen, die haben uns an allen drei Tagen sensationell unterstützt."

Das bedeutungslose letzte Einzel verlor Mischa Zverev gegen Ruben Bemelmans mit 5:7, 1:6.

Teamchef Michael Kohlmann war am Ende restlos bedient: „Das war ein ernüchterndes Wochenende. Das haben wir uns alle anders vorgestellt.“

Das deutsche Team muss damit erneut den Gang in die Relegation antreten. Die Auslosung des Gegners erfolgt am 11. April.

 

 

 

 

 

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Zverev-Brüder verlieren Marathon-Doppel

Es sollte die perfekte Geschichte sein: Mischa und Alexander Zverev – das erste Bruder-Paar, das in der Geschichte des deutschen Davis Cups gemeinsam im Doppel auf dem Platz steht. Sie hatten nach der Niederlage von Philipp Kohlschreiber im ersten Einzel gegen Steve Darcis und dem anschließenden Sieg von Alexander Zverev gegen Arthur De Greef am Samstagmittag im Doppel die Chance, Schwarz-Rot-Gold mit 2:1 in Führung zu bringen.

Doch vom Beginn der Begegnung  an zeigten sich die Belgier, in Person von Ruben Bemelmans und Joris De Loore, hellwach. Konzentriert agierten die Gäste in der mit 4000 Zuschauern gut besuchten Frankfurter Fraport Arena. Der Lohn: Ein 6:3 für das belgische Gespann im ersten Durchgang. „Man hat am Anfang gesehen, dass die beiden öfter zusammen spielen und wir hatten ein paar Probleme“, erklärte Alexander Zverev nach dem Match.

In der Folge fingen sich die Gebrüder Zverev zwar ein wenig, doch weiterhin streuten sich zu viele leichtsinnige Fehler bei den beiden Hamburgern ein. Zwar spielten auch Bemelmans und De Loore nicht mehr so effektiv wie im ersten Satz, dennoch konnten sie ihre Führung mit dem Gewinn des Tiebreaks ausbauen und auf 2:0 Sätze erhöhen. Die Premiere des  Zverev-Doppels drohte ein Debakel zu werden. „Die Gegner haben beide sehr gut aufgeschlagen und Bemelmans auch stark retourniert“, zollte Alexander den Kontrahenten Respekt.

Angetrieben vom heimischen Publikum kamen die beiden Deutschen in Satz drei jedoch wieder zurück. Der junge Sascha fungierte nun als Motivator und pushte sich und seinen Bruder voran. Die positiven Emotionen taten dem Spiel der Brüder gut und sorgten dafür, dass sie mit 6:4 den Anschluss schafften. Als dann auch Durchgang Nummer vier an das Gespann von Teamchef Michael Kohlmann ging, schien die Partie auf die deutsche Seite zu kippen.

Doch nachdem Zverev/Zverev im entscheidenden Fünften beim Stand von 2:2 die Break-Chancen nicht nutzten, gingen anschließend die beiden Belgier mit 4:2 in Front und entschieden die Partie nach 3:13 Stunden mit 6:3, 7:6, 4:6, 4:6, 6:3 für sich. „Vielleicht ist es noch schlimmer, wenn man drei Sätze in Folge verliert, aber verloren ist verloren“, so ein enttäuschter Mischa Zverev.

Komplett verloren ist jedoch noch lange nichts an diesem Davis-Cup-Wochenende. Am morgigen Sonntag stehen die beiden entscheidenden Einzel auf dem Programm, in denen das deutsche Team noch den Gesamt-Sieg holen kann.

 

 

 

 

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1:1: Zverev gleicht souverän aus

Nach der Überraschungsniederlage von Philipp Kohlschreiber gegen Steve Darcis im ersten Einzel der Davis-Cup-Begegnung gegen Belgien war die deutsche Nummer eins, Alexander Zverev, gegen die Nummer 143 der Welt, Arthur De Greef unter Zugzwang. Ein Sieg war zwingend notwendig, um nicht beim Stand von 0:2 mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

Doch der 19-jährige Hamburger lies von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass es am Ende des Tages 1:1-Unentschieden stehen sollte. Mit seinem gewohnt wuchtigen Aufschlag (insgesamt 17 Asse) und aggressiven Grundlinien-Schlägen bestimmte „Sascha“ das Geschehen auf dem Platz. Die Fans in der Fraport Arena sahen, wie der Gegner De Greef zwar fightete, letztendlich gegen den in allen Belangen überlegenen Zverev aber kaum ein Mittel fand.

Die deutsche Nummer 22 der Weltrangliste zog konstant sein druckvolles Spiel durch, tauchte immer wieder am Netz an und beendete die Ballwechsel häufig mit sehenswerten Winnern. Am Ende stand ein ungefährdetes 6:3, 6:3, 6:4 zu Gunsten des jungen Deutschen zu Buche.

Von großer Euphorie über seinen ersten Davis-Cup-Sieg war nach dem Match bei Alexander Zverev allerdings keine Spur: „Es ist schon schön, ja, aber wir haben noch zwei schwere Tage vor uns. Unser Ziel ist es, die gesamte Partie zu gewinnen.“ Den ersten Schritt dazu könnten Zverev und seine Team-Kammeraden bereits am Samstag im Doppel machen.

 

 

 

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