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Zverev feiert Titel-Premiere

Der erst 19-jährige Alexander Zverev hat sich seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gesichert. Bei dem mit insgesamt 986 380 US-Dollar dotierten Hallen-Hartplatz-Event im russischen St. Petersburg überzeugte der junge Deutsche während des gesamten Turnierverlaufs und lieferte sich am Ende einen spannenden Final-Fight gegen den amtierenden US-Open-Gewinner Stan Wawrinka (SUI). Nachdem Zverev den ersten Satz mit 6:2 gewonnen hatte und Durchgang zwei mit 3:6 abgeben musste, lag der gebürtige Hamburger im Entscheidungssatz bereits mit 0:3 hinten, ehe er eine famose Aufholjagd startete und letztendlich mit 7:5 für die Entscheidung sorgte. Bereits in den Matches zuvor hatte „Sascha“ sein unglaublich großes Potenzial unter Beweis gestellt, indem er große Namen wie Mikhail Youzhny oder Tomas Berdych aus dem Turnier warf.

Mit 19 Jahren und 158 Tagen ist Alexander Zverev der jüngste Titelträger auf der Tour seit dem Kroaten Marin Cilic im Jahr 2008. Doch nicht nur das: Neben dem Siegerpreisgeld von 163 485 US-Dollar nimmt der 1,98 Meter große Rechtshänder 250 Punkte für die Weltrangliste mit nach Hause. Dort befindet er sich mittlerweile auf Rang 24.

 

 

 

 

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DTB: Rechtsstreit mit ATP beendet

Der langjährige Rechtsstreit zwischen dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und der Qatar Tennis Federation (QTF) auf der einen Seite sowie der Association of Tennis Professionals (ATP) auf der anderen Seite ist beendet. Im Konflikt um die Erstattung der durch den abgeschlossenen Prozess um die Herabstufung der German Open am Hamburger Rothenbaum entstandenen Anwaltskosten wurde eine außergerichtliche Einigung erzielt. Die ATP hat ihre Millionenklage gegen die beiden erstgenannten Parteien zurückgezogen.

Nach langwierigen und intensiven Verhandlungen äußert sich DTB-Präsident Ulrich Klaus erleichtert über die gefundene Lösung, welche die Fortsetzung des kostenträchtigen Rechtsstreits abwendet. „Ich bin froh, dass es mir zusammen mit meinem Präsidiumskollegen Hans-Wolfgang Kende gelungen ist, sowohl den ATP-Präsidenten Chris Kermode, als auch den QTF-Generalsekretär Youssef Mohammad Al-Obaidly in persönlichen Gesprächen davon zu überzeugen, dass der schwelende Konflikt im Interesse des gesamten Tennissports beendet werden muss.“

Über die Details der mit der QTF und der ATP erzielten Einigung sei Stillschweigen vereinbart worden, so der für die Vergleichsverhandlungen juristisch verantwortliche DTB-Vizepräsident Hans-Wolfgang Kende. DTB-Präsident Klaus dankte den Landesverbänden, die dem DTB nach gemeinsamen Beratungen ihre volle Unterstützung für die nun erreichte tragfähige Lösung zugesichert hätten. Dem Deutschen Tennis Bund hatten durch die Klage der ATP ursprünglich Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe gedroht. „Nun kann der DTB mit seinen Mitgliedern den Blick in die Zukunft richten und die anstehenden vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen unbelastet von diesem kostspieligen Prozess angehen", konstatiert DTB-Vizepräsident Hans-Wolfgang Kende.

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