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U16-Juniorinnen qualifizieren sich für Endrunde des Wintercups

Beim diesjährigen Tennis Europe Wintercup der U14- und U16 Juniorinnen und Junioren konnte sich das deutsche U16-Juniorinnenteam mit Luisa Meyer auf der Heide (TC Blau-Weiß Halle), Angelina Wirges (DTV Hannover) und Mina Hodzic (TC Bredeney) sowie Teamkapitänin Dinah Pfizenmaier für die Finalrunde am 16. bis 18. Februar im russischen Kasan qualifizieren.

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"Wir sind stärkste Liga der Welt"

Im vorletzten Teil unserer Interviewserie sprachen wir mit dem Ligasprecher und Teamchef von Grün-Weiss Mannheim, Gerald Marzenell, über den gewandelten Status der Liga, die Meisterchancen der Mannheimer und der Nachteil des spielfreien ersten Spieltags.

 

In der nächsten Woche startet die Tennis-Bundesliga. Gibt es schon so etwas wie Vorfreude bei Ihnen?

Jedes Jahr ist die Vorfreude groß. Das ist bei allen Vereinen so. Das werden schöne Events. Ob es noch mehr Zuschauer als im letzten Jahr werden, weiß ich nicht. Die Anlagen werden richtig voll sein.

Das Finale des letzten Jahres war ein wahrer Meisterkrimi. Kann man wieder mit so einer spannenden Saison rechnen?

Eigentlich müssten sechs Vereine Deutscher Meister werden können. Halle ist der Favorit. Aber auch Kurhaus Aachen ist gut aufgestellt und Gladbach als Titelverteidiger. Und bei Düsseldorf weiß man nie was passiert. Zudem war Krefeld letztes Jahr lange dran und sie werden auch dieses Jahr oben mitspielen. Und auch wir haben eine Chance.

Wenn man sich die Teams an sieht, kann man mit Fug und Recht von der stärksten Liga seit Jahren sprechen?

Wir sind stärkste Liga der Welt. Wir waren letztes Jahr schon stark. Wir müssen uns vor keinem verstecken. Hier sieht man die Weltklassespieler haut nah und hat sie zum Anfassen. Die Spieler sind hier für jedes Autogramm zu haben. Das macht sie auch so reizvoll. Diese sieben Wochen sind ein Highlight im Jahr.

Dieses Jahr findet die Bundesliga mit nur neun Teams statt. Ist es rein sportlich ein Vor- od. ein Nachteil? Und haben Sie die Hoffnung, dass es nächstes Jahr wieder zehn Teams in der Liga gibt?

Wir hätten auch mit zehn Teams gespielt. Nächstes Jahr werden es wohl wieder zehn Teams sein. Der Vorteil ist, dass so alle Teams vier Heim- und vier Auswärtsspiele haben. Das geht in Ordnung. Die Bundesliga ist sehr gesund. Die Spieler verdienen ihr Geld auf der Tour und freuen sich auf die Liga als Vorbereitung auf die Tour. Da hat sich vieles relativiert.

Auch für die jungen Spieler ist eine gute Erfahrung neben den Stars zu spielen. Es gibt keinen deutschen Spieler mit einem hohen Level der keinen Verein findet. Es gibt bei allen Vereinen gute Strukturen und die Leute in den Clubs stehen alle dahinter. Vor zehn bis zwölf Jahren war es deutlich schwieriger. Die Wertschätzung unter den Vereinen ist inzwischen sehr hoch. Wenn es vor einigen Jahren noch überraschend war, welcher guter Gegner spielt, sagen wir heute  dem Gegner vorher welche Topleute bei einem spielen, damit sie Zuschauer gewinnen können.

Mit Tommy Haas haben sie einen deutschen Publikumsliebling für Grün-Weiss Mannheim gewinnen können. Was erwarten Sie sich von Ihm?

Es ist eine Ehre das Tommy bei uns spielt. Er war schon einmal zwei Jahre für uns im Einsatz. Er wird auf jeden Fall Publikumsliebling werden. Wenn ein Spieler nach seiner langen Karriere in der Bundesliga spielt, ist das toll für die Fans und eine Aufwertung für die gesamte Liga. Tommy ist ein Leader und ein toller Athlet, ohne wenn und aber. Dies wird das auch hier zeigen.

Wie groß ist der Nachteil erst am zweiten Spieltag in die Liga zu starten?

Mir wäre lieber ein Spiel in Woche eins lieber gewesen. Aber das geht schon in Ordnung. Aus Mannheimer Sicht ist der Spielplan sehr schwer. Dieses Jahr hat es uns getroffen. Los geht es gegen Düsseldorf mit den Zverevs und dann folgt das Derby mit den topbesetzten Weinheimern. Alles ist offen. Wir werden immer versuchen mit einer Topbesetzung zu spielen. Tommy wird ein Heimspiel dabei sein. Bei Dominic (Thiem, Anm. Red.) entscheidet sein Trainer, ob er ein Mal spielen wird. Das liegt nicht in unserer Hand. Das er überhaupt spielen könnte, ist schon gut. Federico (Delbonis, Anm. Red.) wäre seine ohne Verletzung bei mir an eins gesetzt. Nach Paris wird sich die Reihenfolge der Meldungen noch ändern.

Mit was für einem Saisonverlauf rechnen Sie?

Alles wird diese Saison wieder so eng beieinander sein. Es gibt keinen Spieltag, wo man vorher weiß, wie es ausgeht. Daher kann es oben und unten Überraschungen geben. Selbst ein Verein, der das Ziel Top 3 oder 4 ausgegeben hat, kann dieses Jahr auch absteigen. Da muss es nur zwei oder drei enge Entscheidungen gegen einen geben oder ein bis zwei längere Verletzungen und schon kann die Saison ganz schwer werden. Die Tabelle wird sich jeden Spieltag ändern. Heute können auch Spieler auf Position elf bis 13 die Topspieler schlagen.

 

Morgen gibt es das große Finale unserer Interviewserie und der Meister des Vorjahrs, Badwerk Gladbacher HTC, kommt in Person von Teamchef Henrik Schmidt zu Wort. Der amtierende Meisterteamchef verrät im Interview, warum ganz Gladbach noch auf Wolke sieben ist, wie man innerhalb des Clubs mit dem Erfolgsdruck umgeht und was das sportliche Geheimnis des Meisters ist.

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