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Neuss ist heiss auf die 1.Bundesliga

Mit einer Bilanz von 16:0 Punkten und einem starken Teamspirit wurde der TC Blau-Weiss Neuss Meister der 2.Bundesliga Nord. Nach den Meisterfete sprachen wir mit dem aktuellen Teamchef Marius Zay und seinem Vorgänger Dietmar Skaliks, der uns vertretungsweise aufgrund des Urlaubs vom Vorstand und Herrn Zay zuerst Rede und Antwort stand, über die abgelaufene und zukünftige Spielzeit gesprochen.

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„So eine Entscheidung will gut überlegt sein“

Nach dem letzten Punkt beim 9:0-Erfolg beim TC Weiß-Blau Würzburg brach der Jubel beim TV Reutlingen aus. Ungeschlagen wurde das Team aus Baden-Württemberg Meister der 2.Bundesliga Süd. Anlässlich des Erfolgs sprachen wir mit dem Teamchef der Reutlinger, Rainer Renz, über die packende Saison.

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Meister will zweites Sommermärchen

Im großen Finale blicken wir auf den Meister des Vorjahres. Hendrik Schmidt, Teamchef von Badwerk Gladbacher HTC, spricht über den noch vorhandenen Meisterhype, die gewandelte Drucksituation und die große Freude auf die Rückkehr eines Langzeitverletzten.

 

Wie entspannt sind Sie als Teamchef vor dem diesjährigen Saisonstart?

Schmidt: Wir sind sehr entspannt. Im letzten Jahr haben wir unser persönliches Märchen erlebt. Wir waren eins von fünf Teams die Meister werden konnten. Die Euphorie in Mönchengladbach ist nach wie vor riesig. In der Winterpause hatten wir viele Anfragen von Sponsorenpartnern, wo wir auch einige für uns gewinnen konnten. Zudem haben viele neue freiwillige Helfer gefunden. Wir hatten allein 70 bis 80 Anfragen von Kindern als Ballkinder.

Wer hat ihrer Meinung nach den größeren Druck? Sie als Gejagter oder die Meisterjäger?

Schmidt: Wir haben einen stabilen Kader und werden in allen Spielen mit einer guten Mannschaft auflaufen. Man muss uns in jedem Spiel erst einmal schlagen. Wir können auch zufrieden sein, wenn wir Dritter oder Vierter werden. Trotzdem wollen wir die Titelverteidigung in Angriff nehmen, aber ohne Druck.

Im letzten Jahr konnten wir die Zuschauerzahlen noch einmal hochschrauben. Unser Ziel ist es, schöne Spiele und Tennistage den Zuschauern zu bieten. Wenn wir ein volles Haus haben, macht uns das glücklich. Sollten wir dann noch gewinnen, freuen wir uns doppelt.

Es ist ein Vorteil, dass der Kader nahezu identisch mit dem Meisterteam ist?

Schmidt: Im letzten Jahr haben wir gemerkt, dass der Teamgeist und die gute Atmosphäre bei uns in der Mannschaft sehr gut waren. Wir hatten im letzten Jahr kein Problem die Spieler für die Bundesliga zu gewinnen. Sie wollten alle kommen und spielen. Wir mussten eher Spielern absagen, da wir zu viele Akteure hatten. Jeder der auf dem Platz stand hat gefightet und 100 Prozent gegeben. Einige haben selbst eine Verletzung in Kauf genommen. Ein großartiger Spielerwechsel war daher nicht nötig. Wir haben uns mit Jan Satral, Andrej Martin und Roman Jebavy eher in der Breite ergänzt.

Wie wichtig ist das Comeback von Andreas Haider-Maurer für das Team?

Schmidt: Es ist ein wichtiges Thema. Darüber freut sich der ganze Verein. Er ist unser Publikumsliebling. In der letzten Saison standen wir immer mit ihm per Whatsapp in Kontakt und das Team hat ihm Fotos geschickt. Andi ist ein feiner Kerl und ein toller Mannschaftsspieler. Er hat wieder Lust auf Tennis, auf die Tour und auf die Bundesliga bei uns.

Zum Ligaauftakt geht es nach Krefeld, die ihren Kader qualitativ verbessert haben. Ist dieses Spiel schon ein erster Gradmesser?

Schmidt: Krefeld zählt zu den Topfavoriten. Da spricht der Kader genauso wie die Aussage des Teamchefs Olaf Merkel dafür, dass sie angreifen wollen. Während Wimbledon stehen denen einige gute Spieler zur Verfügung. Der 9.7 wird gleich schon ein Spiel um den Titel. Zudem sind Krefeld und Mönchengladbach nur 25 Kilometer entfernt. Das ist ein Lokalderby, wo beide Teams die besten Spieler aufstellen wollen.

Wie sehen die eigenen Saisonziele aus?

Schmidt: Die Titelverteidigung ist kein muss. Wir sehen uns unter den Top-5-Teams der Liga. Es wird wieder so eng wie im letzten Jahr.

Wer sind ihrer Meinung nach die Meisterschaftsfavoriten?

Schmidt: Halle, Mannheim, Kurhaus Aachen, Krefeld und Gladbach und der Rochusclub als Geheimfavorit. Der Rest kämpft um die Plätze dahinter. Jeder kann dieses Jahr jeden schlagen. Alle Teams müssen mit ihren Topmannschaften antreten, wenn Sie punkten wollen.

 

Die DTZ dankt allen Teamchefs für die interessanten Gespräche und wünscht allen Teams eine erfolgreiche Saison! Alle Interview im Überblick finden Sie hier.

 

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"Wir sind stärkste Liga der Welt"

Im vorletzten Teil unserer Interviewserie sprachen wir mit dem Ligasprecher und Teamchef von Grün-Weiss Mannheim, Gerald Marzenell, über den gewandelten Status der Liga, die Meisterchancen der Mannheimer und der Nachteil des spielfreien ersten Spieltags.

 

In der nächsten Woche startet die Tennis-Bundesliga. Gibt es schon so etwas wie Vorfreude bei Ihnen?

Jedes Jahr ist die Vorfreude groß. Das ist bei allen Vereinen so. Das werden schöne Events. Ob es noch mehr Zuschauer als im letzten Jahr werden, weiß ich nicht. Die Anlagen werden richtig voll sein.

Das Finale des letzten Jahres war ein wahrer Meisterkrimi. Kann man wieder mit so einer spannenden Saison rechnen?

Eigentlich müssten sechs Vereine Deutscher Meister werden können. Halle ist der Favorit. Aber auch Kurhaus Aachen ist gut aufgestellt und Gladbach als Titelverteidiger. Und bei Düsseldorf weiß man nie was passiert. Zudem war Krefeld letztes Jahr lange dran und sie werden auch dieses Jahr oben mitspielen. Und auch wir haben eine Chance.

Wenn man sich die Teams an sieht, kann man mit Fug und Recht von der stärksten Liga seit Jahren sprechen?

Wir sind stärkste Liga der Welt. Wir waren letztes Jahr schon stark. Wir müssen uns vor keinem verstecken. Hier sieht man die Weltklassespieler haut nah und hat sie zum Anfassen. Die Spieler sind hier für jedes Autogramm zu haben. Das macht sie auch so reizvoll. Diese sieben Wochen sind ein Highlight im Jahr.

Dieses Jahr findet die Bundesliga mit nur neun Teams statt. Ist es rein sportlich ein Vor- od. ein Nachteil? Und haben Sie die Hoffnung, dass es nächstes Jahr wieder zehn Teams in der Liga gibt?

Wir hätten auch mit zehn Teams gespielt. Nächstes Jahr werden es wohl wieder zehn Teams sein. Der Vorteil ist, dass so alle Teams vier Heim- und vier Auswärtsspiele haben. Das geht in Ordnung. Die Bundesliga ist sehr gesund. Die Spieler verdienen ihr Geld auf der Tour und freuen sich auf die Liga als Vorbereitung auf die Tour. Da hat sich vieles relativiert.

Auch für die jungen Spieler ist eine gute Erfahrung neben den Stars zu spielen. Es gibt keinen deutschen Spieler mit einem hohen Level der keinen Verein findet. Es gibt bei allen Vereinen gute Strukturen und die Leute in den Clubs stehen alle dahinter. Vor zehn bis zwölf Jahren war es deutlich schwieriger. Die Wertschätzung unter den Vereinen ist inzwischen sehr hoch. Wenn es vor einigen Jahren noch überraschend war, welcher guter Gegner spielt, sagen wir heute  dem Gegner vorher welche Topleute bei einem spielen, damit sie Zuschauer gewinnen können.

Mit Tommy Haas haben sie einen deutschen Publikumsliebling für Grün-Weiss Mannheim gewinnen können. Was erwarten Sie sich von Ihm?

Es ist eine Ehre das Tommy bei uns spielt. Er war schon einmal zwei Jahre für uns im Einsatz. Er wird auf jeden Fall Publikumsliebling werden. Wenn ein Spieler nach seiner langen Karriere in der Bundesliga spielt, ist das toll für die Fans und eine Aufwertung für die gesamte Liga. Tommy ist ein Leader und ein toller Athlet, ohne wenn und aber. Dies wird das auch hier zeigen.

Wie groß ist der Nachteil erst am zweiten Spieltag in die Liga zu starten?

Mir wäre lieber ein Spiel in Woche eins lieber gewesen. Aber das geht schon in Ordnung. Aus Mannheimer Sicht ist der Spielplan sehr schwer. Dieses Jahr hat es uns getroffen. Los geht es gegen Düsseldorf mit den Zverevs und dann folgt das Derby mit den topbesetzten Weinheimern. Alles ist offen. Wir werden immer versuchen mit einer Topbesetzung zu spielen. Tommy wird ein Heimspiel dabei sein. Bei Dominic (Thiem, Anm. Red.) entscheidet sein Trainer, ob er ein Mal spielen wird. Das liegt nicht in unserer Hand. Das er überhaupt spielen könnte, ist schon gut. Federico (Delbonis, Anm. Red.) wäre seine ohne Verletzung bei mir an eins gesetzt. Nach Paris wird sich die Reihenfolge der Meldungen noch ändern.

Mit was für einem Saisonverlauf rechnen Sie?

Alles wird diese Saison wieder so eng beieinander sein. Es gibt keinen Spieltag, wo man vorher weiß, wie es ausgeht. Daher kann es oben und unten Überraschungen geben. Selbst ein Verein, der das Ziel Top 3 oder 4 ausgegeben hat, kann dieses Jahr auch absteigen. Da muss es nur zwei oder drei enge Entscheidungen gegen einen geben oder ein bis zwei längere Verletzungen und schon kann die Saison ganz schwer werden. Die Tabelle wird sich jeden Spieltag ändern. Heute können auch Spieler auf Position elf bis 13 die Topspieler schlagen.

 

Morgen gibt es das große Finale unserer Interviewserie und der Meister des Vorjahrs, Badwerk Gladbacher HTC, kommt in Person von Teamchef Henrik Schmidt zu Wort. Der amtierende Meisterteamchef verrät im Interview, warum ganz Gladbach noch auf Wolke sieben ist, wie man innerhalb des Clubs mit dem Erfolgsdruck umgeht und was das sportliche Geheimnis des Meisters ist.

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