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Kerber unterliegt im Wimbledon-Finale

Angelique Kerber musste sich trotz großem Kampf im Finale von Wimbledon der Weltranglistenersten  Serena Williams mit 5:7, 3:6 geschlagen geben. Kerber hatte zuvor in sechs Matches nicht einen Satz abgegeben und ist nun in der Weltrangliste wieder die Nummer zwei der Welt.

„Herzlichen Glückwunsch an Serena. Sie verdient diesen Sieg, denn sie ist ein großer Champion und ein großartiger Mensch. Es war eine Ehre, hier auf dem Centre Court vor diesem fantastischen Publikum gegen sie zu spielen“, so „Angie“ nach dem Match.

„Ich liebe es, gegen Angelique zu spielen. Sie bringt mich immer dazu, mein bestes Tennis aus mir herauszuholen und sie hat immer ein Lächeln im Gesicht“, lobte indes Serena Williams die deutsche Fed-Cup-Spielerin.

Der erste Satz war über weite Strecken ausgeglichen verlaufen. Beim Stand von 5:6 jedoch musste Angelique Kerber jedoch ihrer Gegnerin, die mit druckvollen Grundschlägen beeindruckte, nicht nur ihr Aufschlagspiel, sondern auch den Durchgang nach 47 Minuten mit 5:7 überlassen.

Zu Beginn des zweiten Satzes boten beide Spielerinnen kraftvolles Powertennis und unglaubliches Winkelspiel. Bei 3:3 erarbeitete sich die 28-jährige Kielerin ihren ersten Breakball in der Partie, den Williams allerdings mit einem Ass abwehrte und gleich darauf noch ein weiteres folgen ließ. Im anschließenden Aufschlagspiel erkämpfte sich die Amerikanerin ihrerseits einen Breakball, den sie nach einem Fehler von Kerber zur 5:3-Führung verwandelte. Anschließend gab sich Williams keine Blöße mehr und holte sich den zweiten Satz mit 6:3. Mit ihrem 22. Grand-Slam-Titel egalisierte die 34-Jährige den Rekord von Steffi Graf, die vor 20 Jahren ihren siebten und letzten Erfolg an der Church Road gefeiert hatte,   

„Angelique hat ein großartiges Finale gespielt. Sie hat mit ihrem Auftreten und ihrer kämpferischen Einstellung den deutschen Tennissport beeindruckend repräsentiert. Angelique kann stolz auf ihre Leistung sein“, kommentierte Ulrich Klaus, der Präsident des Deutschen Tennis Bundes.  

 

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Altmaier triumphiert in Berlin

Der 17- jährige Daniel Altmaier hat sich den Titel bei den Allianz Kundler German Juniors in Berlin gesichert. Bei den Internationalen Deutschen Tennis-Jugendmeisterschaften überzeugte der an drei gesetzte Niederrheiner, der dank einer Wildcard an den Start ging, auf ganzer Linie und gab im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab.

Auf seinem Weg ins Endspiel des prestigeträchtigen ITF-Grade-1-Turniers in der Hauptstadt besiegte der Rechtshänder in der Vorschlussrunde den erst 15-jährigen Berliner Rudolf Molleker mit 7:5, 6:2. Im anderen Halbfinale unterlag der an zwei gesetzte Westfale Louis Weßels dem Franzosen Constant de la Bassetiere mit 4:6, 6:4, 4:6. Gegen den Franzosen spielte der Niederrheiner Altmaier im Finale dann erneut stark auf und holte sich am Ende mit einem 6:3, 7:6-Erfolg den Titel.

Bei den Juniorinnen war es die Russin Amina Anshba, die zum Schluss ganz oben auf dem Treppchen stand. Gegen die favorisierte Nummer eins der Setzliste, die Schweizerin Rebeka Masarova, setzte sich Anshba mit 7:6, 3:6, 6:4 durch und durfte sich anschließen über den Siegerpokal freuen.

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Mayer siegt im Duell der Generationen

Florian Mayer hat die 24. Gerry Weber Open in einem hochklassigen und dramatischen deutschen Finalduell mit 6:2, 5:7, 6:3 gegen den 19-jährigen Shootingstar Alexander Zverev gewonnen. Der 32-jährige Mayer, der nach langer Verletzungspause nur dank einer Schutzregelung der ATP World Tour ins Hauptfeld gelangt war, verbesserte sich durch den Überraschungserfolg von Platz 192 auf Platz 80 der Weltrangliste. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nach der schweren Zeit mit all den Verletzungen jetzt hier als Sieger zu stehen“, sagte der überwältigte Bayreuther, „ich hatte zwischendurch sogar Gedanken, mit dem Tennis aufzuhören.“ An Alexander Zverev gewandt, sagte Mayer: „Dir gehört die Zukunft. Du wirst noch oft solche Siegerehrungen erleben - dann als Champion.“

Zverev, der im Halbfinale sensationell den achtmaligen Turniersieger Roger Federer geschlagen hatte, stieg gleichfalls in der Weltrangliste - von Platz 38 auf Platz 28. Der Hamburger hatte im zweiten Satz zwei Matchbälle abgewehrt und damit einen dritten Akt in der hochklassigen Partie erzwungen. Doch dort war dann Mayer die beherrschende Kraft auf dem Centre Court des ausverkauften Gerry Weber Stadions. Mayer erhielt für seinen Sieg ein Preisgeld von 386 925 Euro, Zverevs Prämie als unterlegener Finalist betrug 181 720 Euro.  

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