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Mit Kerber gegen die Ukraine

Angelique Kerber, Laura Siegemund, Julia Görges und Carina Witthöft – das ist die Besetzung, mit der die deutsche Fed-Cup-Mannschaft am 22. und 23. April in Stuttgart bei Relegationspartie gegen die Ukraine antreten wird. „Ich bin natürlich besonders glücklich über Angies Rückkehr ins Team. Sie hatte mir bereits direkt nach ihrer Absage für die Partie in Hawaii versichert, bei dieser Begegnung wieder zur Verfügung zu stehen. Sie freut sich auf den Fed Cup und wird gegen die Ukraine als Nummer eins ein enorm wichtiger Rückhalt für uns sein“, sagte Teamchefin Barbara Rittner bei der Nominierungs-Pressekonferenz.

Laura Siegemund, die in der vergangenen Woche beim WTA-Turnier in Charleston das Halbfinale erreichte, wird nach der Niederlage im Februar gegen die USA zum zweiten Mal zur Mannschaft gehören. „Laura hat nach einigen sportlich schwierigen Monaten endlich zu ihrer Form zurückgefunden. Sie wird in ihrer Heimat Stuttgart, in jener Halle, in der sie im letzten Jahr beim Porsche Tennis Grand Prix sensationell das Endspiel erreichte, besonders motiviert sein“, prognostiziert Rittner.

Neben Kerber und Siegemund soll Julia Görges bei der Play Off-Begegnung gegen die Ukraine eine entscheidende Rolle spielen. Rittner: „Jule agiert in diesem Jahr bislang wesentlich konstanter als in der vergangenen Saison. Sie ist auf dem Weg zurück in die Top 30 der Weltrangliste. Durch ihre Erfahrung sowohl im Einzel als auch im Doppel ist sie für uns eine extrem wichtige Spielerin.“

Als Nummer vier nominierte Teamchefin Rittner die Hamburgerin Carina Witthöft, die sich ihre zweite Berufung ins deutsche Fed Cup-Team vor allem durch eine überzeugende Premiere im Februar verdient hat. „Carina kam damals zwar nur zu einem Kurzeinsatz im Doppel, hat sich aber fantastisch ins Team integriert und uns allen großen Spaß bereitet“, begründet Rittner ihre Entscheidung.

Übertragen werden die Begegnungen sowohl vom Streaming-Dienst DAZN als auch teilweise im Fernsehen beim Südwestrundfunk (SWR). Der Rechteinhaber DAZN, der alle Matches vom ersten bis zum letzten Ballwechsel live zeigt, hat sich für die Partie gegen die Ukraine mit dem SWR auf eine Sublizensierung geeinigt. So wird der SWR am Samstag von 13.45 Uhr bis 16.00 Uhr und am Sonntag von 10.45 Uhr bis 13.00 Uhr aus Stuttgart übertragen. Spielbeginn ist am Samstag um 12.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr.

Tickets gibt es online bei Easy Ticket und unter Rufnummer 0711 2 555 555.

 

 

 

 

 

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Alexander Zverev auf Rang 18

Nur eine Woche nach dem Aus im Daviscup gegen Belgien hat Alexander Zverev wieder seine Klasse gezeigt und geann nach St. Petersburg 2016 den zweiten Turniersieg seiner Karriere. Der 19-Jährige besiegte im Endspiel des ATP 250er Events von Montpellier den Franzosen Richard Gasquet 7:6 (7:4), 6:3. Dank des Erfolges verbesserte sich der Hamburger um drei Plätze in der Weltrangliste und wird mit Position 18 so hoch geführt wie nie zuvor. Zudem holte er sich mit seinem Bruder Mischa auch noch den Titel im Doppel. „Es war eine tolle Woche hier. Richard spielt immer stark hier, es war nicht einfach heute", sagte der Sieger nach seinem Erfolg.

Zverev beeindruckte in den knapp 1:30 Stunden Spielzeit mit einer enorm fokussierten und konzentrierten Leistung. Ihm gelangen 32 Winner, darunter acht Asse. Wenn der erste Aufschlag im Feld landete, punktete er zu 81 Prozent – einer der Schlüssel zu seinem Finalsieg. Nach Jeremy Chardy im Viertelfinale und Jo-Wilfried Tsonga in der Vorschlussrunde feierte Zverev gegen Gasquet seinen dritten Erfolg über einen französischen Gegner in Folge. Für den Turniersieg erhält die deutsche Nummer eins 85.945 Euro Preisgeld.

Zverevs doppelte Krönung folgte im Anschluss an seinen Einzelsieg: Gemeinsam mit seinem Bruder Mischa siegte er auch im Doppel gegen das französisch-kanadische Duo Fabrice Martin und Daniel Nestor 6:4, 6:7, 10:7. Dementsprechend stolz und glücklich zeigte sich Mischa Zverev, der ältere der beiden Brüder: „Die ganze Woche war nicht einfach, besonders nach der emotionalen Daviscup Niederlage in Frankfurt. Aber jedes einzelne Match hat uns geholfen, unser Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Ich bin selber ein wenig überrascht, wie Sascha es nach drei harten Daviscup- Spielen geschafft hat, körperlich und mental fit zu bleiben und so lange Partien zu absolvieren. Und unser erster gemeinsamer ATP-Doppeltitel ist natürlich definitiv etwas Besonderes und Unvergessliches!“

 

 

 

 

 

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1:4: Deutsches Team muss in die Relegation

Und wieder der Gang in die Relegation! Das deutsche Davis-Cup-Team hat die Erstrunden-Begegnung gegen Belgien in der Frankfurter Fraport Arena mit 1:4 verloren. Bereits nach der Niederlage von Alexander Zverev im sonntäglichen Spitzeneinzel gegen Steve Darcis lag die Mannschaft von Kapitän Michael Kohlmann mit 1:3 zurück und hatte damit keine Chance mehr auf den ersehnten Einzug ins Viertelfinale der Weltgruppe.  Jubel dagegen bei der belgischen Mannschaft. Ohne Spitzenmann David Goffin in Frankfurt in der Außenseiterrolle angetreten, schaffte es das Team von Kapitän Johan van Herck , den Favoriten Deutschland aus dem Rennen zu werden.

Dabei schien am Schlusstag der Begegnung zunächst alles nach Plan zu laufen. Alexander Zverev war furios mit 6:2 im ersten Satz ins Match gestartet und lag auch im zweiten Durchgang bereits mit 4:2 in Führung. Doch sein Kontrahent Steve Darcis lies sich dadurch nicht beeindrucken und kämpfte sich – wieder mit vielen Rückhand-Slice-Schlägen – zurück ins Spiel. Zverev dagegen hatte zunehmend Probleme mit seinem Aufschlag  und schien unter dem Druck, den Ausgleich zum 2:2 holen zu müssen, unsicherer zu werden.  Doch auch der körperlichen Belastung des Wochenendes musste er in seinem dritten Match Tribut zollen. „Ich war müde heute. Beim Doppel habe ich viel Energie verbraucht,“ gab er zu. Der 32-jährige Darcis dagegen fightete unermüdlichund schaffte es, das Match zu drehen - er holte sich die Durchgänge zwei und drei jeweils mit 6:4 und setzte sich schließlich im Tiebreak des vierten Satzes mit 10:8 durch.

Zverev: "Diese Davis Cup Begegnung ist wirklich schlecht gelaufen für uns. Es hätte 3:0 stehen können, aber nun haben wir mit 1:3 verloren und müssen in die Relegation. An den Zuschauern hat es nicht gelegen, die haben uns an allen drei Tagen sensationell unterstützt."

Das bedeutungslose letzte Einzel verlor Mischa Zverev gegen Ruben Bemelmans mit 5:7, 1:6.

Teamchef Michael Kohlmann war am Ende restlos bedient: „Das war ein ernüchterndes Wochenende. Das haben wir uns alle anders vorgestellt.“

Das deutsche Team muss damit erneut den Gang in die Relegation antreten. Die Auslosung des Gegners erfolgt am 11. April.

 

 

 

 

 

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