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Kohlschreiber gewinnt

Philipp Kohlschrieber hat die BMW Open by FWU AG  gewonnen. Im Finale gegen den 22-jährigen Dominic Thiem  aus Österreich  siegte der Augsburger auf ausverkauftem Centercourt nach einem packenden und attraktiven Schlagabtausch mit 7:6, 4:6, 7:6 und holte sich damit bereits zum dritten Mal den Titel in München. Nach seinem entscheidenden Rückhand-Volley warf der 32-Jährige den Schläger auf den Boden, fasste sich mit beiden Händen an den Kopf und umarmte dann seinen enttäuschten Gegner am Netz: „Ich war erst mal sprachlos. Das war ein Hammerturnier, Dominic und ich haben uns einen tollen Fight geliefert, das hat Monster-Spaß gemacht. Ich habe ihm gesagt, dass meine Zeit irgendwann vorbei ist und er das Turnier auf jeden Fall noch gewinnen wird.“

Der enttäuschte Thiem musste sich erst einmal sammeln, war dann aber voll des Lobes und gratulierte fair seinem Gegner: „Ich möchte Kohli gratulieren, das war ein spannendes Finale bei einem traumhaften Turnier. Was die Veranstalter hier auf die Beine gestellt haben, ist toll. Ich habe mich hier extrem wohl gefühlt und Philipp ist ein würdiger Sieger.“

Der reich beschenkt wurde. Neben dem Siegerscheck gab´s noch die traditionelle Lederhose und das Siegerfahrzeug, ein BMW Cabrio M4. Im letzten Jahr hatte Kohlschreiber Hose und Auto noch Andy Murray überlassen müssen, jetzt zog er freudestrahlend die Lederhosn an und nahm seinen insgesamt dritten BMW in Empfang: „Seit ich klein bin, bin ich verliebt in Autos. Dafür habe ich immer Platz.“ Und der dreimalige Turniersieger versprach: „Bis 2017, da werde ich wieder da sein.“

Gastgeber und Veranstalter, aber auch die Partner  zeigten sich äußerst zufrieden mit den BMW Open by FWU 2016, die von insgesamt 35 000 Zuschauern besucht worden sind. sondern auch die Partner. Peter van Binsbergen,  Leiter Vertrieb Deutschland des Titelsponsors BMW, stellte eine weitere Zusammenarbeit in Aussicht: „BMW wird weitermachen und sich für das 30-jährige BMW-Jubiläum im nächsten Jahr einiges ausdenken.“  Auch Dr. Manfred J. Dirrheimer, CEO FWU Group, war begeistert vom sportlichen Niveau und der sozialen Akzeptanz der BMW Open by FWU AG 2016: „Die Kommunikation untereinander gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon jetzt darauf, das Turnier weiter zu entwickeln. Deshalb kann ich schon jetzt bekanntgeben, dass die FWU bis 2020 weitermachen wird“, so Dirrheimer, „und das hätten wir nicht gemacht, wenn wir unglücklich wären.“ Und Turnierdirektor Patrik Kühnen war stolz auf sein Teilnehmerfeld: „Ich war sehr happy, als ich die Meldeliste gesehen habe. Wir wollten den Zuschauern attraktives Tennis bieten mit interessanten Spielertypen. Und das ist uns wieder einmal gelungen.“ Auch Kühnen wird den BMW Open by FWU AG treu bleiben. Er hat seinen Vertrag bis 2018 verlängert.

 

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Kerber verteidigt Titel in Stuttgart

Die deutsche Nummer eins, Angelique Kerber, hat zum zweiten Mal hintereinander den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart gewonnen. Am Ende einer fulminanten Turnierwoche in der Porsche Arena durfte sich die amtierende Australian Open Siegerin über 470 Weltranglistenpunkte, ein Preisgeld von über 100 000 Euro sowie das heißbegehrte Siegerfahrzeug, in diesem Jahr ein Porsche 718 Boxster S, freuen.

Den zweiten Titel in Stuttgart zu erringen, war für die Kielerin jedoch alles andere als ein Kinderspiel. Nach einem Freilos in Runde eins musste sich mit ihrer Fed-Cup-Kollegin Annika Beck einen heißen Fight liefern, um letztendlich mit 4:6, 6:3, 6:1 in die dritte Runde einzuziehen. Die anschließenden Erfolge über Carla Suarez Navarro (ESP) und Petra Kvitova (CZE) brachten „Angie“ ein Ticket fürs Endspiel ein, wo sie auf die Überraschungsspielerin des Turniers traf. Lokalmatadorin Laura Siegemund, in Filderstadt geboren, spielte sich mit Bravour durch die Qualifikation ins Hauptfeld, wo die 28-jährige als Underdog mächtig für Furore sorgte. In Simona Halep, Roberta Vinci und Agnieszka Radwanska schlug Siegemund gleich drei Top-Ten-Spielerinnen und erreichte somit ihr erstes Finale bei einem WTA-Turnier. Doch im Finale schien die Luft dann ein wenig raus zu sein. „Irgendwann hat der liebe Gott bei mir den Stecker gezogen. Und wenn der Akku leer ist, dann geht halt nichts mehr“, so Siegemund. Kerber hingegen spielte nach anfänglichen Schwierigkeiten stark und verwandelte nach 1:21 Stunden den Matchball. „Dieses Turnier zum zweiten Mal zu gewinnen, ist für mich etwas ganz Besonderes“, freute sie sich.

Und nicht nur aufgrund des rein deutschen Endspiels konnten Turnierdirektor Markus Günthardt und sein Team wieder einmal stolz auf die Turnierwoche sein. Mit insgesamt rund 39 000 Zuschauern erzielte der Porsche Tennis Grand Prix erneut einen Zuschauer-Rekord.

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Witthöft rückt auf

Vor einem Jahr haben der Deutsche Tennis Bund (DTB) und die Porsche AG mit Katharina Hobgarski, Katharina Gerlach und Lena Rüffer drei neue Spielerinnen des Porsche Talent Team Deutschland vorgestellt. Nun gibt es weitere Veränderungen: Irina Cantos Siemers verstärkt die seit vier Jahren bestehende Auswahl der besten deutschen Nachwuchsspielerinnen. Die Hamburgerin Carina Witthöft rückt in das Porsche Team Deutschland um Australian Open Siegerin Angelique Kerber auf.

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