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Werbung für den Tennissport

Rund 2.200 deutsche Tennisclubs haben sich an der bundesweiter Saisoneröffnung „Deutschland spielt Tennis!“ am letzten April-Wochenende beteiligt und sich den Besuchern präsentiert. In den letzten Jahren wurden durch das Aktionswochenende fast eine Million Besucher für den Tennissport begeistert. Seit der Einführung hat „Deutschland spielt Tennis!“ dazu beigetragen, rund 100.000 Neumitglieder für die Tennisvereine in Deutschland zu gewinnen. Ob Schnuppertraining, Showmatches mit Prominenten oder Grillfest auf der Anlage – auch 2015 konnten wieder viele tausend Besucher aller Altersstufen erfahren, wie viel Spaß Tennis im Verein macht. Dabei beeindruckten die Vereine wieder kreativen Ideen.

In Rheinland-Pfalz fand die zentrale „Deutschland spielt Tennis!“-Veranstaltung des Landesverbandes (TVRP) beim TC Blau-Weiß Bad Ems statt. Kinder und Erwachsene konnten hier unverbindlich an einem Probetraining teilnehmen. Auf dem Programm standen außerdem Cardio Tennis, ein Schaukampf der Oberliga-Herren, ein Showtraining und ein Tennisquiz.

Die zahlreichen Besucher und Mitglieder freuten sich bei bestem Tenniswetter über das Angebot. Entsprechend zufrieden war auch der 2. Vorsitzende des TC BW Bad Ems, Julian Mädrich: „Ein sehr gelungener und erfolgreicher Tag für unseren Verein.“

In Ulrich Klaus durften die Veranstalter zudem den Präsidenten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) auf ihrer Anlage begrüßen. „Als langjähriger Präsident eines Tennislandesverbandes habe ich schon viele Veranstaltungen zur Saisoneröffnung besucht. Es beeindruckt mich aber immer wieder aufs Neue, mit welchem Engagement und welcher Leidenschaft die Organisatoren in allen teilnehmenden Vereinen zu Werke gehen. Daher ein ganz großes Dankeschön an alle Helfer!“

Auch am Niederrhein ließ man sich zu „Deutschland spielt Tennis!“ einiges einfallen lassen. Die Zentralveranstaltung des Tennisverbandes Niederrhein (TVN) beim TuS Breitscheid in Ratingen konnte mit prominenten Gästen aufwarten. Dietloff von Arnim, der frisch gewählte Präsident des TVN, war zur Stelle, ebenso wie Vereinsmitglied und Kabarettist Dieter Nuhr. Ratingens Erster Stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Diedrich ließ anlässlich der Veranstaltung die Vereinshistorie des seit 1972 bestehenden TuS Breitscheid Revue passieren. „Der Verein leistet gute Arbeit. 340 Mitglieder, davon 100 Jugendliche, 22 Meden-Mannschaften: Das Konzept eines Familien- und Jugendvereins kommt offensichtlich an. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass Tennis wieder im Kommen ist.“

Das untermauerte der rege Zuspruch von Mitgliedern und Schnuppergästen. „Wir haben ein sehr aktives Clubleben, das wohl Seinesgleichen sucht“, sagte die Clubvorsitzende Margit Strathmann. „Darauf können wir stolz sein.“

Nach dem Aktionstag stehen die Türen der Vereine in allen 18 DTB-Landesverbänden natürlich weiterhin offen. Den Verein in der Nähe finden Interessierte über die Postleitzahlensuche auf www.dtb-tennis.de/Vereine oder auf Nachfrage beim zuständigen Landesverband.

 

 

 

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Neues aus der Tenniswelt

Alexander Zverev auf Rang 18

Nur eine Woche nach dem Aus im Daviscup gegen Belgien hat Alexander Zverev wieder seine Klasse gezeigt und geann nach St. Petersburg 2016 den zweiten Turniersieg seiner Karriere. Der 19-Jährige besiegte im Endspiel des ATP 250er Events von Montpellier den Franzosen Richard Gasquet 7:6 (7:4), 6:3. Dank des Erfolges verbesserte sich der Hamburger um drei Plätze in der Weltrangliste und wird mit Position 18 so hoch geführt wie nie zuvor. Zudem holte er sich mit seinem Bruder Mischa auch noch den Titel im Doppel. „Es war eine tolle Woche hier. Richard spielt immer stark hier, es war nicht einfach heute", sagte der Sieger nach seinem Erfolg.

Zverev beeindruckte in den knapp 1:30 Stunden Spielzeit mit einer enorm fokussierten und konzentrierten Leistung. Ihm gelangen 32 Winner, darunter acht Asse. Wenn der erste Aufschlag im Feld landete, punktete er zu 81 Prozent – einer der Schlüssel zu seinem Finalsieg. Nach Jeremy Chardy im Viertelfinale und Jo-Wilfried Tsonga in der Vorschlussrunde feierte Zverev gegen Gasquet seinen dritten Erfolg über einen französischen Gegner in Folge. Für den Turniersieg erhält die deutsche Nummer eins 85.945 Euro Preisgeld.

Zverevs doppelte Krönung folgte im Anschluss an seinen Einzelsieg: Gemeinsam mit seinem Bruder Mischa siegte er auch im Doppel gegen das französisch-kanadische Duo Fabrice Martin und Daniel Nestor 6:4, 6:7, 10:7. Dementsprechend stolz und glücklich zeigte sich Mischa Zverev, der ältere der beiden Brüder: „Die ganze Woche war nicht einfach, besonders nach der emotionalen Daviscup Niederlage in Frankfurt. Aber jedes einzelne Match hat uns geholfen, unser Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Ich bin selber ein wenig überrascht, wie Sascha es nach drei harten Daviscup- Spielen geschafft hat, körperlich und mental fit zu bleiben und so lange Partien zu absolvieren. Und unser erster gemeinsamer ATP-Doppeltitel ist natürlich definitiv etwas Besonderes und Unvergessliches!“

 

 

 

Zweiter Tag: Zverev-Brüder verlieren Marathon-Doppel

Es sollte die perfekte Geschichte sein: Mischa und Alexander Zverev – das erste Bruder-Paar, das in der Geschichte des deutschen Davis Cups gemeinsam im Doppel auf dem Platz steht. Sie hatten nach der Niederlage von Philipp Kohlschreiber im ersten Einzel gegen Steve Darcis und dem anschließenden Sieg von Alexander Zverev gegen Arthur De Greef am Samstagmittag im Doppel die Chance, Schwarz-Rot-Gold mit 2:1 in Führung zu bringen.

Doch vom Beginn der Begegnung  an zeigten sich die Belgier, in Person von Ruben Bemelmans und Joris De Loore, hellwach. Konzentriert agierten die Gäste in der mit 4000 Zuschauern gut besuchten Frankfurter Fraport Arena. Der Lohn: Ein 6:3 für das belgische Gespann im ersten Durchgang. „Man hat am Anfang gesehen, dass die beiden öfter zusammen spielen und wir hatten ein paar Probleme“, erklärte Alexander Zverev nach dem Match.

In der Folge fingen sich die Gebrüder Zverev zwar ein wenig, doch weiterhin streuten sich zu viele leichtsinnige Fehler bei den beiden Hamburgern ein. Zwar spielten auch Bemelmans und De Loore nicht mehr so effektiv wie im ersten Satz, dennoch konnten sie ihre Führung mit dem Gewinn des Tiebreaks ausbauen und auf 2:0 Sätze erhöhen. Die Premiere des  Zverev-Doppels drohte ein Debakel zu werden. „Die Gegner haben beide sehr gut aufgeschlagen und Bemelmans auch stark retourniert“, zollte Alexander den Kontrahenten Respekt.

Angetrieben vom heimischen Publikum kamen die beiden Deutschen in Satz drei jedoch wieder zurück. Der junge Sascha fungierte nun als Motivator und pushte sich und seinen Bruder voran. Die positiven Emotionen taten dem Spiel der Brüder gut und sorgten dafür, dass sie mit 6:4 den Anschluss schafften. Als dann auch Durchgang Nummer vier an das Gespann von Teamchef Michael Kohlmann ging, schien die Partie auf die deutsche Seite zu kippen.

Doch nachdem Zverev/Zverev im entscheidenden Fünften beim Stand von 2:2 die Break-Chancen nicht nutzten, gingen anschließend die beiden Belgier mit 4:2 in Front und entschieden die Partie nach 3:13 Stunden mit 6:3, 7:6, 4:6, 4:6, 6:3 für sich. „Vielleicht ist es noch schlimmer, wenn man drei Sätze in Folge verliert, aber verloren ist verloren“, so ein enttäuschter Mischa Zverev.

Komplett verloren ist jedoch noch lange nichts an diesem Davis-Cup-Wochenende. Am morgigen Sonntag stehen die beiden entscheidenden Einzel auf dem Programm, in denen das deutsche Team noch den Gesamt-Sieg holen kann.

 

1:1: Zverev gleicht souverän aus

Nach der Überraschungsniederlage von Philipp Kohlschreiber gegen Steve Darcis im ersten Einzel der Davis-Cup-Begegnung gegen Belgien war die deutsche Nummer eins, Alexander Zverev, gegen die Nummer 143 der Welt, Arthur De Greef unter Zugzwang. Ein Sieg war zwingend notwendig, um nicht beim Stand von 0:2 mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

Doch der 19-jährige Hamburger lies von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass es am Ende des Tages 1:1-Unentschieden stehen sollte. Mit seinem gewohnt wuchtigen Aufschlag (insgesamt 17 Asse) und aggressiven Grundlinien-Schlägen bestimmte „Sascha“ das Geschehen auf dem Platz. Die Fans in der Fraport Arena sahen, wie der Gegner De Greef zwar fightete, letztendlich gegen den in allen Belangen überlegenen Zverev aber kaum ein Mittel fand.

Die deutsche Nummer 22 der Weltrangliste zog konstant sein druckvolles Spiel durch, tauchte immer wieder am Netz an und beendete die Ballwechsel häufig mit sehenswerten Winnern. Am Ende stand ein ungefährdetes 6:3, 6:3, 6:4 zu Gunsten des jungen Deutschen zu Buche.

Von großer Euphorie über seinen ersten Davis-Cup-Sieg war nach dem Match bei Alexander Zverev allerdings keine Spur: „Es ist schon schön, ja, aber wir haben noch zwei schwere Tage vor uns. Unser Ziel ist es, die gesamte Partie zu gewinnen.“ Den ersten Schritt dazu könnten Zverev und seine Team-Kammeraden bereits am Samstag im Doppel machen.

 

0:1: Kohlschreiber stolpert zum Auftakt

Zu erwarten war dieser Start für das deutsche Team in der Davis-Cup-Partie gegen Belgien sicher nicht. Nachdem der Gegner ohne seine Nummer eins, David Goffin, angereist war und Deutschland seine beiden Top-Akteure Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber in Frankfurt  präsentieren konnte, durfte man die Mannschaft von Teamchef Michael Kohlmann zu Beginn des Wochenendes als Favoriten bezeichnen. Dass ein Erfolg gegen die Belgier allerdings nicht zum Selbstläufer werden würde, bemerkten die rund 4300 Zuschauer in der nahezu ausverkauften Fraport Arena schnell.

Die Auftaktbegegnung zwischen Routinier Philipp Kohlschreiber und Steve Darcis verlief aus deutscher Sicht nämlich alles andere als planmäßig. Kohlschreiber wirkte nicht ganz wach und kam mit den zahlreichen Slice-Schlägen seines Kontrahenten zunächst überhaupt nicht klar. „Ich war im ersten Satz ziemlich nervös“, gab Kohlschreiber bei der anschließenden Pressekonferenz zu. Demzufolge ging ein ernüchtertes Raunen durch die Halle, als der erste Durchgang mit 6:4 an den Belgier ging.

Doch Kohlschreiber reagierte auf das Spiel von Darcis und steigerte sich mit zunehmender Spieldauer. Die Sätze zwei und drei dominierte der Augsburger und entschied diese mit 6:3 und 6:2 für sich. Es folgte jedoch die erneute Wende in Satz vier, als „Kohli“ den Gegner mit einigen leichtsinnigen Fehlern zurück in die Partie brachte und letztendlich im Tiebreak das Nachsehen hatte.

Im entscheidenden Fünften sah zunächst alles danach aus, als könnte Kohlschreiber das Match dann doch noch souverän nach Hause bringen. Mit 3:0 und 4:2 führte der 33-jährige Deutsche, als Darcis erneut die Wende gelang. „Ich hab es heute einfach nicht geschafft, die Chancen zu Ende zu bringen. Das war so ein Match, in dem der Wurm drin ist“, so Kohlschreiber. In der Schlussphase des Matches wechselte die Führung dann ständig, ehe der Belgier Steve Darcis nach 3:50 Stunden die Partie zu seinen Gunsten beenden konnte und die Gäste mit einem knappen 6:4, 3:6, 2:6, 7:6, 7:6-Erfolg mit 1:0 in Führungen brachte.

 

Berrer holt zum Abschluss den DM-Titel

Zum Ende seiner Karriere hat sich der 36-jährige Michael Berrer den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Biberach geholt. Nachdem der geborene Stuttgarter im Turnierverlauf bis zum Endspiel keinen Satz abgegeben hatte, verlangte ihm sein Final-Konkurrent Maximilian Marterer alles ab. In einem spannenden Match, das von krachenden Aufschlägen und intensiven Ballwechseln geprägt war ging am Ende Michael Berrer mit einem 6:7, 6:4, 6:3-Erfolg als Sieger vom Platz. "Es ist ein Traum, hier in der Heimat vor den Augen meiner Familie in meinem letzten offiziellen Match den Titel zu gewinnen. Ich bin sehr dankbar für die ganze Unterstützung, die ich über die Jahre vom Württembergischen Tennis-Bund erhalten habe. ich gehe mit einem lachenden Auge und freue mich auf die Zukunft", freute sich der zweifache Familienvater riesig und hatte zusätzlich auch viel Lob für seinen 21-jährigen Gegner Maximilian Marterer übrig: "Ich bin begeistert von seiner Spielweise, er wird noch für Furore sorgen".

In der Damen-Konkurrenz gelang der Hamburgerin Carina Witthöft im dritten Anlauf endlich der Turniersieg. Nachdem die 21 Jahre junge Spielerin des Porsche Teams Deutschland in den beiden vergangenen Jahren jeweils im Finale scheiterte, durfte sie nun nach einem harten Endspiel-Fight den Siegerpokal in die Höhe strecken. Sie gewann das Finale mit 6:7, 7:6, 6:3 gegen Laura Schaeder aus Heilbronn. "Endlich hat es mit dem Titel geklappt", so die glückliche Siegerin Carina Witthöft nach dem Match.

Zwischen den Finalspielen der Damen und Herren wurde im WTB-Stützpunkt in Biberach das Finale der Herren-Rollstuhlkonkurrenz ausgetragen. Hier war es der erfahrene Berliner Steffen Sommerfeld, der gegen den aufstrebenden Youngster Antony Dittmar nichts anbrennen ließ und souverän mit 6:0, 6:3 seinen dritten DM-Titel in Folge gewann.

 

Ticket-Aktion zum Porsche Tennis Grand Prix

Markus Günthardt hat von seiner Dienstreise zu den WTA-Finals in Singapur viele positive Erkenntnisse mitgebracht. „Das Damentennis ist nach wie vor sehr attraktiv“, sagt der Turnierdirektor des Porsche Tennis Grand Prix. „Die Leistungsdichte an der Weltspitze ist enorm. Da tut sich was. Jede kann gegen jede gewinnen. Angelique Kerber ist die Nummer eins, die Königin, doch da sind viele, die an ihrem Thron rütteln werden.“
Spannende Matches mit spektakulären Ballwechseln sind also garantiert, wenn der Porsche Tennis Grand Prix mit Angelique Kerber als Titelverteidigerin vom 22. bis 30. April 2017 seine 40. Auflage erlebt.
Wer sich seine Wunschtickets schon im Rahmen der traditionellen Weihnachtsaktion sichert, gehört in jedem Fall zu den Gewinnern: Auf alle zwischen dem 1. und 26. Dezember gekauften Hauptrundentickets gibt es nicht nur freien Eintritt ins Stuttgarter Porsche-Museum, sondern auch noch einen Weihnachtsbonus von 10 Prozent.
Erhältlich sind die Aktionstickets beim Easy Ticket Service unter der Telefonnummer 0711 2555555 oder im Internet unter www.easyticket.de.
Markus Günthardt verspricht seinen Zuschauern schon jetzt absolutes Weltklassetennis. Bei der Frage, welche der acht Top-Spielerinnen, die in Singapur um den Masters-Titel kämpften, 2017 auch in Stuttgart aufschlagen werden, muss er nicht lange überlegen: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie alle bei uns spielen werden. Die meisten Stars kommen ja schon seit Jahren nach Stuttgart, und wer einmal bei uns war, kommt gerne wieder.“

 

Die Jugend trifft sich in Essen

Vom 23. bis 27. November 2016 findet im Essener Tenniszentrum die 42. Ausgabe der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften (DJHM) statt. Wie in jedem Jahr messen sich dort die besten Juniorinnen und Junioren Deutschlands in verschiedenen Altersklassen. Die unter 18-Jährigen spielen auf Hartplätzen, während die Altersklassen U16 und U14 auf Teppich um Punkte kämpfen.

Wer von den Nachwuchsspielern sich am Ende die heißbegehrten Siegerpokale im Einzel und Doppel sichern kann, entscheidet sich am Final-Sonntag. Im vergangenen Jahr gingen die Titel an Katharina Hobgarski, Tim Sandkaulen (beide U18), Lara Schmidt, Niklas Schell (beide U16), Isabella Pfennig und Justin Schlageter (beide U14).

Wer sich bereits jetzt einen Überblick über die möglichen Teilnehmer verschaffen will, sollte einen Blick auf die erst kürzlich veröffentlichten Zulassungslisten werfen:

http://www.dtb-tennis.de/Jugend-und-Foerderung/Deutsche-Jugendmeisterschaften/DJHM/Turnierinformationen

 

 

Davis Cup in Frankfurt

Die deutsche Davis-Cup-Mannschaft wird das Heimspiel vom 3. bis zum 5. Februar 2017 gegen Belgien in Frankfurt am Main bestreiten. Veranstaltungsort für die Erstrundenbegegnung in der Weltgruppe ist wie zuletzt in den Jahren 2014 und 2015 die Fraport Arena, die für diese Partie ein Fassungsvermögen von 5.000 Zuschauern hat. Gespielt wird auf einem Hartplatz, der dem bei den zuvor stattfindenden Australian Open ähnlich ist. Der Ticketverkauf beginnt ab sofort, bis zum 17. November gilt ein Frühbucherrabatt.

„Frankfurt ist eine tennisbegeisterte Stadt, das haben wir bei unseren beiden Heimspielen gegen Spanien und Frankreich erlebt. Damals waren die Eintrittskarten schnell vergriffen, daher sollte man nicht zu lange zögern. Gegen den Davis-Cup-Finalisten des vergangenen Jahres ist Spitzentennis garantiert“, kommentierte DTB-Präsident Ulrich Klaus.

Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann sieht dem Auftritt seiner Mannschaft in Frankfurt optimistisch entgegen: „Wir haben in der Fraport Arena in den letzten Jahren sehr gut gespielt, Spanien geschlagen und gegen Frankreich nur knapp verloren. Die Belgier mit David Goffin an der Spitze sind ein schwerer Gegner, aber wenn wir unsere beste Leistung abrufen, dann haben wir sicherlich Chancen auf einen Sieg. Unser erklärtes Ziel ist es, das Davis-Cup-Viertelfinale zu erreichen.“

Eintrittskarten für die Davis-Cup-Begegnung Deutschland gegen Belgien (3. bis 5. Februar 2017) sind ab sofort über tickethall.de, adticket.de, die AD ticket-Telefonhotline 0180 6050400 sowie an allen Vorverkaufsstellen und im AD ticket Shop in der Frankfurter Kaiserstraße erhältlich. Tageskarten gibt es ab 20,- Euro, Dauerkarten sind ab 70,- Euro zu haben.

Schnell sein lohnt sich: Bis zum 17. November gilt auf alle Normalpreise in den Kategorien 1-3 ein  Frühbucherrabatt von 10 Prozent. 

 

Die Fraport Arena in Frankfurt. Copyright: Paul Zimmer

 

Sharapova: Sperre reduziert

Maria Sharapova kann ab 26. April 2017 wieder auf die WTA-Tour zurückkehren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab in Lausanne bekannt, dass die Sperre der russischen Spielerin wegen Meldonium-Missbrauchs von zwei Jahren auf 15 Monate reduziert wird.  

In der Begründung heißt es, das Sharapova „gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen hat. Obwohl es kein schwerwiegender Fehler war, trägt sie eine Teilschuld, wofür eine Sperre von 15 Monaten angemessen ist." Der Weltverband ITF habe den veränderten Status der Substanz nicht klar genug kommuniziert. Darüber hinaus wurde die Tatsache, dass Sharapova direkt die Verantwortung übernommen hatte, zu ihren Gunsten gewertet. 

Damit ist die 29-Jährige am 26. April 2017 wieder spielberechtigt, ursprünglich wäre dies erst am 25. Januar 2018 gewesen. Die frühere Weltranglisten-Erste war am 26. 1. 2016 bei den Australian Open positiv auf Meldonium getestet worden, das seit  Jahresbeginn 2016 auf der Dopingliste steht. Die Russin hatte dies Anfang März öffentlich gemacht und war im Juni von der ITF rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden. Gegen diese Entscheidung hatte sie Einspruch eingelegt, da sie von dem Verbot nichts gewusst habe und das Mittel seit rund zehn Jahre einnehme.  

Nach der Reduzierung der Sperre schrieb Sharapova auf ihrer Homepage: „Ich zähle die Tage, bis ich auf den Platz zurückkehren kann."

Maria Sharapova kann nächstes Jahr rund vier Wochen vor den French Open auf die WTA-Tour zurückkehren. Copyright: Zimmer

 

Zverev feiert Titel-Premiere

Der erst 19-jährige Alexander Zverev hat sich seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gesichert. Bei dem mit insgesamt 986 380 US-Dollar dotierten Hallen-Hartplatz-Event im russischen St. Petersburg überzeugte der junge Deutsche während des gesamten Turnierverlaufs und lieferte sich am Ende einen spannenden Final-Fight gegen den amtierenden US-Open-Gewinner Stan Wawrinka (SUI). Nachdem Zverev den ersten Satz mit 6:2 gewonnen hatte und Durchgang zwei mit 3:6 abgeben musste, lag der gebürtige Hamburger im Entscheidungssatz bereits mit 0:3 hinten, ehe er eine famose Aufholjagd startete und letztendlich mit 7:5 für die Entscheidung sorgte. Bereits in den Matches zuvor hatte „Sascha“ sein unglaublich großes Potenzial unter Beweis gestellt, indem er große Namen wie Mikhail Youzhny oder Tomas Berdych aus dem Turnier warf.

Mit 19 Jahren und 158 Tagen ist Alexander Zverev der jüngste Titelträger auf der Tour seit dem Kroaten Marin Cilic im Jahr 2008. Doch nicht nur das: Neben dem Siegerpreisgeld von 163 485 US-Dollar nimmt der 1,98 Meter große Rechtshänder 250 Punkte für die Weltrangliste mit nach Hause. Dort befindet er sich mittlerweile auf Rang 24.

Alexander Zverev hat seinen ersten ATP-Titel gewonnen. Copyright: Zimmer

 

Kerber: US Open-Champion und neue Nummer eins

Die Highlights für Angelique Kerber finden in dieser Saison einfach kein Ende. Sieg bei den Australian Open im Januar, Finale in Wimbledon, die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Rio und jetzt das:

Nachdem die 28-jährige Deutsche ihr Halbfinal-Match bei den US Open gegen die Dänin Caroline Wozniaki mit 6:4, 6:3 gewinnen konnte und die amtierende Weltranglisten-Erste, Serena Williams, gegen Karolina Pliskova (CZE) den Kürzeren zog, war bereits vor dem Enspiel der US Open klar: „Angie“ ist die neue Nummer eins der Welt. Sie ist neben Steffi Graf die einzige deutsche Tennisspielerin, der bislang der Sprung an die Spitze der Weltrangliste gelang.

Dass die Kielerin einer bisher grandiosen Saison im Endspiel im Arthur Ashe Stadium gegen die 24-jährige Überraschungsfinalistin Pliskova die Krone aufsetzte, sorgte nicht nur in Deutschland für einen wahren Hype. Der Weg dorthin war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Ihre tschechische Gegnerin verlangte Kerber in einem 2:07 Stunden-Krimi alles ab und zwang die Deutsche dazu, ihr bestes Tennis zu spielen. Doch Kerber, mit der Erfahrung bereits in zwei Grand-Slam-Finals gestanden zu haben, behielt in den entscheidenden Situationen die Nerven und sicherte sich am Ende mit 6:3, 4:6, 6:4 den Titel.

Nun, nach der Veröffentlichung der neuen Weltrangliste am heutigen Montag, steht Angie Kerbers Sprung an die Spitze der Weltrangliste auch auf dem Papier fest. Erfreulich ist der Triumph von Angelique Kerber auch für die das deutsche Tennis. Insgesamt 1,14 Millionen Menschen sahen das Endspiel auf Eurosport, was ein Zeichen ist, dass die Sportart in Deutschland wieder eine höhere Beachtung findet.


Angelique Kerber ist die neue Nummer eins der Welt. Copyright: Hasenkopf


Davis-Cup-Team nominiert

Philipp Kohlschreiber (ATP Einzel 26), Florian Mayer (ATP Einzel 58), Jan-Lennard Struff (ATP Einzel 78) und Daniel Brands (ATP Einzel 153) – das ist das Team, das Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann für die Relegationspartie in der Weltgruppe gegen Polen vom 16. bis 18. September in Berlin benannt hat.  

„Ich freue mich sehr, mit meiner Mannschaft erstmals auf dem traditionsreichen Center Court am Berliner Hundekehlesee zu spielen. Diese Partie gegen Polen ist eine große Herausforderung für uns und ich bin sicher, dass unsere Spieler höchst motiviert sein werden“, so Kohlmann wenige Tage vor der insgesamt 29. Davis-Cup-Partie auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß Berlin. Angeführt wird das Team von Philipp Kohlschreiber, der bei den US Open noch aufgrund der Folgen einer Stressfraktur im Fuß in der ersten  Runde aufgeben musste.  Michael Kohlmann: „Mit seiner Präsenz ist Philipp Kohlschreiber für uns alle ein unerhört wertvoller Spieler. Dank seiner großen Davis-Cup-Routine ist er für mich auf und außerhalb des Platzes eine wichtige Unterstützung.“

Alexander Zverev (ATP 28) hatte für die Partie abgesagt – Gründe dafür seien der Terminplan und der Belagwechsel (von Hardcourt auf Sand), hatte Michael Kohlmann am Rande der US Open mitgeteilt. Auch Dustin Brown hatte dem DTB-Teamchef eine Absage erteilt. Er hatte erklärt, er fühle sich nach seiner Verletzung von Rio noch nicht fit genug für drei Gewinnsätze. 

Polen tritt ohne seinen Spitzenspieler Jerzy Janowicz  in Berlin an. Daher führt Kamil Majchrzak (ATP Einzel 305) das Team an, zu dem außerdem Hubert Hurkacz (ATP Einzel 338), Lukasz Kubot (ATP Doppel 24) und Marcin Matkowski (ATP Doppel 33) gehören.

Alle Matches der Begegnung werden live bei tennis.de, ran.de/tennis sowie Sportdeutschland.TV übertragen. Die Sendezeiten sind Freitag ab 10.30 Uhr, Samstag ab 12.45 Uhr und Sonntag ab 10.45 Uhr. Moderator ist Matthias Killing, kommentieren wird Matthias Stach. Tickets für die Partie gibt es bei AD Ticket und Tickethall. Ein Überblick über alle Kartenangebote ist unter dtb-tennis.de/tickets zu finden.

Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann. Copyright: Paul Zimmer

 

Gladbach holt Meistertitel

Der Gladbacher HTC hat sich in der 1. Tennis-Point Bundesliga die Meisterschaft gesichert und löste damit den TC Blau-Weiß Halle als amtierenden Titelträger ab. Am letzten Spieltag der Saison kam es auf der Anlage des GHTC zum großen Showdown zwischen dem Tabellenführer aus Gladbach und dem Zweitplatzierten Team von Kurhaus Lambertz Aachen. Souverän untermauerte die Gladbacher Mannschaft von Kapitän Henrik Schmidt und Trainer Patrice Hopfe ihre Favoritenstellung und besiegte den Verfolger mit 5:1. Bereits nach den Einzel-Matches, in denen Marton Fucsovics (HUN), Aleksandr Nedovyesov (KAZ), Daniel Gimeno-Traver (ESP) und Adrian Menendez (ESP) die Zähler für den GHTC einfahren konnten, war der Gesamtsieg in trockenen Tüchern.

Aufgrund der äußerst engen Tabellensituation landeten die Aachener in der Abschlusstabelle sogar noch hinter den punktgleichen Vereinen aus Düsseldorf und Mannheim (alle 13:5 Punkte) aus Rang vier.

Den bitteren Weg in die zweite Liga müssen der TC Bruckmühl-Feldkirchen (4:14 Punkte) und der abgeschlagene TC Blau-Weiss Neuss antreten.

Der Gladbacher THC ist Deutscher Meister. Copyright: Molt

 

Kerber gewinnt Silber

Die deutsche Nummer eins, Angelique Kerber, hat beim Damen-Tennisturnier der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Silber-Medaille gewonnen. Nachdem sich die Kielerin auf ihrem Weg ins Finale souverän präsentiert hatte, ging sie gegen die Nummer 34 der Weltrangliste, Monica Puig aus Puerto Rico, als Favoritin ins Endspiel. Ihre 22-jährige Gegnerin, die im Laufe des Turniers unter anderem die Deutsche Laura Siegemund und die beiden Top-Ten-Spielerinnen Garbine Muguruza (ESP) und Petra Kvitova (CZE) ausschaltete, entpuppte sich als die große Überraschung.

Trotz ihrer Außenseiterrolle spielte Puig im Finale wie entfesselt. Den ersten Satz holte sie sich mit 6:4. Angelique Kerber hingegen schien Probleme zu haben, auf das druckvolle Spiel ihrer Kontrahentin Zugriff zu finden und musste sich zudem im Anschluss an den ersten Durchgang am Rücken behandeln lassen.

Doch die Australian Open Gewinnerin kämpfte und entschied Satz Nummer zwei mit 6:4 für sich. Die Zeichen standen nun auf Sieg und die deutschen Fans konnten sich wieder große Hoffnungen auf die erste Gold-Medaille seit Steffi Grafs Triumph im Jahr 1988 in Seoul machen.

Doch Monica Puig ließ Kerber im dritten Durchgang keine Chance mehr. Nach 2:09 Stunden musste sich die Deutsche schließlich mit 4:6, 6:4, 1:6 geschlagen geben und sich mit der Silber-Medaille zufrieden geben.

Bronze gewann die Tschechin Petra Kvitova, die im Spiel um Rang drei mit 7:5, 2:6, 6:2 über die US-Amerikanerin Madison Keys erfolgreich war.

Angelique Kerber bei der Siegerehrung. Copyright: Paul Zimmer

 

Fortbilden beim DTB Tenniskongress

Wenn der Internationale DTB Tenniskongress vom 6. bis zum 8. Januar 2017 findet in Berlin der Internationale DTB Tenniskongress statt Die Veranstaltung im Hotel Estrel ist eine der herausragenden Tennistrainerfortbildungen in Europa und kann mit zahlreichen praxisorientierten Beiträgen von nationalen und internationalen Topreferenten sowie weiteren Highlights aufwarten. Dazu gehören unter anderem die Vorstellung der Lernplattform „DTB Online Campus“ und des Analysesystems „playsight“. Spannend: Erstmals wird parallel zum Tenniskongress ein Elternseminar stattfinden. Außerdem wurde der Ausstellerbereich vergrößert und ist für Gäste kostenfrei zugänglich.

„Beim Internationalen DTB Tenniskongress treffen sich hochkarätige Tennisexperten und alle an den neuesten Trends im Tennis interessierten Tennistrainer. Das beinhaltet Themen für Vereine, Tennisschulbetreiber und Trainer im Leistungstennis“, sagt Bundestrainer und Ausbildungsleiter Hans-Peter Born.

Im Zentrum der drei Kongresstage stehen die Themen „Kinder, Schule, Verein“ sowie „Technik, Taktik, Kondition und Coaching im Spitzentennis“. Die Fachbeiträge decken alle Facetten des Tennissports ab, vom Kindergarten bis in die Weltspitze. Zu den Referenten zählen unter anderem Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner, Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann, Bundestrainer Hans-Peter Born, Swiss-Tennis-Coach Beni Linder, Mentaltrainer Alberto Castellani und der frühere Tennisprofi und Coach Claudio Pistolesi. In mehreren Expertentalks – moderiert von Matthias Stach – haben die teilnehmenden C-, B- und A-Trainer die Möglichkeit, eigene Fragen loszuwerden.

À propos Fragen: Davon haben insbesondere Eltern junger Tennistalente einige! Was muss ich tun, damit mein Kind im Tennis erfolgreich ist? Woran erkenne ich, ob der Trainer einen guten Job macht? Wie viel Training ist notwendig? Ab welchem Alter sollte man im Bereich Athletik arbeiten? Die Antworten darauf will das Seminar „Elterncoaching“ geben, das parallel zum Spitzentenniskomplex seine Premiere feiert und separat buchbar ist.

Mit Frühbucherrabatt (bis 30. September) kostet die Teilnahme am Internationalen DTB Tenniskongress 225 Euro, der reguläre Preis beträgt 250 Euro. Premium-Mitglieder von mybigpoint bezahlen durchgehend den Frühbucherpreis. Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung, die als Lizenzverlängerung gilt.

Das Elternseminar ist separat buchbar, die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 69 Euro pro Person und 99 Euro für Elternpaare.

Mehr Informationen unter www.dtb-tennis.de/kongress

Bundestrainer Hans-Peter Born.

 

Auch Zverev sagt Olympia ab

Die Liste der Absagen für das Olympische Tennis-Turnier in Rio de Janeiro (6. bis 14. August) wird immer länger. Nachdem in den vergangenen Wochen aus den verschiedensten Gründen zahlreiche Top-Spieler, darunter auch Roger Federer, Milos Raonic oder Dominic Thiem, ihre Teilnahme zurückgezogen haben, folgt ihnen nun auch der deutsche Youngster Alexander Zverev. „Ich habe mich bei meinen letzten Matches in Washington und Toronto nicht 100 Prozent gut gefühlt“, schrieb Zverev auf Instagram: „Nach intensiver Rücksprache mit den Ärzten und meinem Team haben wir entschieden, dass ich zurückziehen muss.“ Anschließend wünschte Zverev seinen deutschen Mannschaftskollegen noch viel Erfolg für das Turnier.

Schon vor einiger Zeit hatte Davis-Cup-Spieler Philipp Petzschner seine Teilnahme aufgrund einer Infektion absagen müssen. Er sollte Deutschland in Rio in der Doppel-Konkurrenz vertreten.

Somit werden aus deutscher Sicht nur noch acht Athleten den Weg nach Brasilien antreten. Bei den Damen schlagen in Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Laura Siegemund, Annika Beck und Anna-Lena Grönefeld insgesamt fünf Spielerinnen auf. Bei den Herren rückt neben Philipp Kohlschreiber und Dustin Brown nun auch Jan-Lennard Struff nach.

Alexander Zverev wird nicht in Rio de Janeiro spielen. Copyright: Paul Zimmer

 

Jetzt Tickets für den Davis Cup sichern

Die vom 16. bis zum 18. September stattfindende Davis-Cup-Relegationspartie um den Verbleib in der Weltgruppe zwischen Deutschland und Polen findet auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß in Berlin statt. Gespielt wird im Steffi Graf Stadion auf einem Sandplatz.

Die letzte Partie einer deutschen Davis-Cup-Mannschaft in Berlin wurde 1991 in der ehemaligen Deutschlandhalle ausgetragen. Damals gewannen Boris Becker, Michael Stich und Eric Jelen unter der Leitung von Teamchef Niki Pilic mit 5:0 gegen Argentinien.

„Es ist ein besonderer Anreiz für uns, erstmals mit unserem Team in der Hauptstadt zu spielen. Wir freuen uns sehr darauf und werden alles tun, um den Zuschauern erstklassiges Tennis zu zeigen und mit einem Sieg gegen Polen die Klasse zu halten“, so Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann.

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung, Spitzentennis nach Berlin zu bringen. Die Anlage des LTTC Rot-Weiß bietet dazu einen idealen Rahmen“, freut sich Frank Henkel, Senator für Inneres und Sport in Berlin. „Die Ausrichtung der Davis-Cup-Begegnung zeigt einmal mehr, dass Berlin mit der Vielfältigkeit hochkarätiger Veranstaltungen zu Recht auch zu den internationalen Sportmetropolen zählt. Tennis gehört zu den Sportarten in Berlin, die wieder steigende Mitgliederzahlen aufweisen können. Ein solch hochklassiger Wettkampf wird die Tennisbegeisterung sicher noch etwas weiter befördern.“

Das deutsche Davis-Cup-Team hatte vom 4. bis 6. März 2016 in der ersten Runde der Weltgruppe mit 2:3 gegen die Auswahl aus Tschechien verloren. Im Kader standen neben Philipp Kohlschreiber (ATP 24) und Alexander Zverev (ATP 25) auch Dustin Brown (ATP 87) sowie Philipp Petzschner (ATP-Doppel 55).

Die polnische Mannschaft hatte in der Besetzung Michal Przysienzny (ATP 353), Hubert Hurkacz (ATP 430), Lukasz Kubot (ATP-Doppel 23) und Marcin Matkowski (ATP-Doppel 27) 2:3 gegen Argentinien verloren.

Tickets für die Davis Cup Relegation gegen Polen vom 16. bis zum 18. September 2016 in Berlin gibt es bei ADticket auf www.adticket.de/DAVIS-CUP , per Telefon unter der Rufnummer 0180 6050400 und an allen Vorverkaufsstellen von ADticket sowie bei Tickethall auf www.tickethall.de.
Tageskarten sind ab 25 Euro erhältlich, Dauerkarten ab 70 Euro. Auch ein Gruppenangebot "9 plus 1" ist verfügbar.

Das deutsche Davis-Cup-Team hatte im März gegen Tschechien verloren. Copyright: Paul Zimmer

 

Tennis-Team für Rio nominiert

Insgesamt zehn Spielerinnen und Spieler des Deutschen Tennis Bundes (DTB) reisen zu den Olympischen Sommerspielen nach Rio, das gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 12. Juli im Rahmen der 3. Nominierungsrunde in Frankfurt am Main bekannt. Angeführt wird das deutsche Aufgebot für das Olympische Tennisturnier (6. bis 14. August) von den beiden besten Deutschen Angelique Kerber und Philipp Kohlschreiber.

Im Einzel werden bei den Damen neben Wimbledon-Finalistin Angelique Kerber auch Andrea Petkovic, Annika Beck und Laura Siegemund am Start sein. Für das Doppel wurde Anna-Lena Grönefeld nominiert. Bei den Herren vertreten Philipp Kohlschreiber, Alexander Zverev und Dustin Brown die deutschen Farben im Einzel. Zusätzlich ist Jan-Lennard Struff als Nachrücker kurzfristig in das Teilnehmerfeld gelangt. Der ehemalige Wimbledon- Doppelsieger Philipp Petzschner hat seinen Startplatz in der Doppelkonkurrenz sicher.

„Dies ist ein großartiger Erfolg für den Deutschen Tennis Bund. Mit insgesamt zehn Damen und Herren sind wir mit unseren Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio hervorragend repräsentiert“, so Teilmannschaftsleiter Dirk Hordorff.

Stimmen der Olympiateilnehmer im Tennis:

Philipp Kohlschreiber: „Ich habe in meiner Karriere auf fast jedem Center Court der Welt gespielt. Die Olympischen Spiele werden für mich noch einmal ein ganz neues Highlight, auf das ich sehr gespannt bin und auf das ich mich freue.“

Laura Siegemund: „Ich freue mich am meisten darauf, Teil der Deutschen Olympiamannschaft zu sein und auf dieses Gemeinschaftsgefühl, das entsteht, wenn man zusammen für sein Land antritt. Ich durfte diesen Teamspirit schon bei der Universiade in Kasan 2013 schnuppern und das war etwas ganz Besonderes und ist mir lange in Erinnerung geblieben.“

Dustin Brown: „Ich bin sehr happy, für Deutschland in Rio dabei zu sein. Ich hoffe natürlich, dass ich gut spiele. Aber, und das macht den besonderen Reiz aus: Ich hoffe, auch mal einen Usain Bolt live sprinten zu sehen. Ich kann es kaum erwarten.“

Anna-Lena Grönefeld: „Meine ersten Olympischen Spiele in London waren ein unvergessliches Erlebnis. Jetzt freue ich mich sehr, auch in Rio an den Start gehen zu dürfen! Olympia ist ein Traum für jeden Athleten.“

Nominierung Dameneinzel: Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Annika Beck, Laura Siegemund

Nominierung Herreneinzel: Philipp Kohlschreiber, Alexander Zverev, Dustin Brown (Final Qualification Place), Jan- Lennard Struff (Nachrücker)

Nominierung Damendoppel: Angelique Kerber/Andrea Petkovic, Anna-Lena Grönefeld/Laura Siegemund

Nominierung Herrendoppel: Philipp Kohlschreiber/Philipp Petzschner

Quelle: DTB

Das olympische Tennisstadion in Rio de Janeiro. Copyright: Paul Zimmer

 

Kerber unterliegt im Wimbledon-Finale

Angelique Kerber musste sich trotz großem Kampf im Finale von Wimbledon der Weltranglistenersten  Serena Williams mit 5:7, 3:6 geschlagen geben. Kerber hatte zuvor in sechs Matches nicht einen Satz abgegeben und ist nun in der Weltrangliste wieder die Nummer zwei der Welt.

„Herzlichen Glückwunsch an Serena. Sie verdient diesen Sieg, denn sie ist ein großer Champion und ein großartiger Mensch. Es war eine Ehre, hier auf dem Centre Court vor diesem fantastischen Publikum gegen sie zu spielen“, so „Angie“ nach dem Match.

„Ich liebe es, gegen Angelique zu spielen. Sie bringt mich immer dazu, mein bestes Tennis aus mir herauszuholen und sie hat immer ein Lächeln im Gesicht“, lobte indes Serena Williams die deutsche Fed-Cup-Spielerin.

Der erste Satz war über weite Strecken ausgeglichen verlaufen. Beim Stand von 5:6 jedoch musste Angelique Kerber jedoch ihrer Gegnerin, die mit druckvollen Grundschlägen beeindruckte, nicht nur ihr Aufschlagspiel, sondern auch den Durchgang nach 47 Minuten mit 5:7 überlassen.

Zu Beginn des zweiten Satzes boten beide Spielerinnen kraftvolles Powertennis und unglaubliches Winkelspiel. Bei 3:3 erarbeitete sich die 28-jährige Kielerin ihren ersten Breakball in der Partie, den Williams allerdings mit einem Ass abwehrte und gleich darauf noch ein weiteres folgen ließ. Im anschließenden Aufschlagspiel erkämpfte sich die Amerikanerin ihrerseits einen Breakball, den sie nach einem Fehler von Kerber zur 5:3-Führung verwandelte. Anschließend gab sich Williams keine Blöße mehr und holte sich den zweiten Satz mit 6:3. Mit ihrem 22. Grand-Slam-Titel egalisierte die 34-Jährige den Rekord von Steffi Graf, die vor 20 Jahren ihren siebten und letzten Erfolg an der Church Road gefeiert hatte,   

„Angelique hat ein großartiges Finale gespielt. Sie hat mit ihrem Auftreten und ihrer kämpferischen Einstellung den deutschen Tennissport beeindruckend repräsentiert. Angelique kann stolz auf ihre Leistung sein“, kommentierte Ulrich Klaus, der Präsident des Deutschen Tennis Bundes.  

 


Angelique Kerber. Copyright: Paul Zimmer

 

Mayer siegt im Duell der Generationen  

Florian Mayer hat die 24. Gerry Weber Open in einem hochklassigen und dramatischen deutschen Endspielduell mit 6:2, 5:7, 6:3 gegen Shootingstar Alexander Zverev gewonnen. Der 32-jährige Mayer, der nach langer Verletzungspause nur dank einer Schutzregelung der ATP World Tour ins Hauptfeld gelangt war, verbesserte sich durch den Überraschungserfolg von Platz 192 bis auf Platz 80 der Weltrangliste. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nach der schweren Zeit mit all den Verletzungen jetzt hier als Sieger zu stehen“, sagte der überwältigte Bayreuther, „ich hatte zwischendurch sogar Gedanken, mit dem Tennis aufzuhören.“ An Alexander Zverev gewandt, sagte Mayer: „Dir gehört die Zukunft. Du wirst noch oft solche Siegerehrungen erleben - dann als Champion.“

Der 19-jährige Zverev, der im Halbfinale sensationell den achtmaligen Turniersieger Roger Federer geschlagen hatte, stieg gleichfalls in der Weltrangliste - von Platz 38 auf Platz 28. Der Hamburger hatte im zweiten Satz zwei Matchbälle abgewehrt und damit einen dritten Akt in der hochklassigen Partie erzwungen. Doch dort war dann Mayer die beherrschende Kraft auf dem Centre Court des ausverkauften Gerry Weber Stadions. Mayer erhielt für seinen Sieg ein

 

Die Finalisten der Gerry Weber Open 2016: Champion Florian Mayer (rechts) mit dem Siegerpokal des ATP 500er-Rasenevents und Alexander Zverev mit dem Silberteller. © Gerry Weber Open (HalleWestfalen)

 

Altmaier triumphiert in Berlin

Der 17- jährige Daniel Altmaier hat sich den Titel bei den Allianz Kundler German Juniors in Berlin gesichert. Bei den Internationalen Deutschen Tennis-Jugendmeisterschaften überzeugte der an drei gesetzte Niederrheiner, der dank einer Wildcard an den Start ging, auf ganzer Linie und gab im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab.

Auf seinem Weg ins Endspiel des prestigeträchtigen ITF-Grade-1-Turniers in der Hauptstadt besiegte der Rechtshänder in der Vorschlussrunde den erst 15-jährigen Berliner Rudolf Molleker mit 7:5, 6:2. Im anderen Halbfinale unterlag der an zwei gesetzte Westfale Louis Weßels dem Franzosen Constant de la Bassetiere mit 4:6, 6:4, 4:6. Gegen den Franzosen spielte der Niederrheiner Altmaier im Finale dann erneut stark auf und holte sich am Ende mit einem 6:3, 7:6-Erfolg den Titel.

Bei den Juniorinnen war es die Russin Amina Anshba, die zum Schluss ganz oben auf dem Treppchen stand. Gegen die favorisierte Nummer eins der Setzliste, die Schweizerin Rebeka Masarova, setzte sich Anshba mit 7:6, 3:6, 6:4 durch und durfte sich anschließen über den Siegerpokal freuen.

 

Thiem siegt in der Verlängerung

Dominic Thiem ist der Sieger des MercedesCup 2016.  Der Österreicher besiegte am Montagvormittag im tags zuvor wegen Regens unterbrochenen Endspiel des mit 675.645 Euro dotierten ATP-Rasenturniers auf dem Stuttgarter Weissenhof die deutsche Nummer eins Philipp Kohlschreiber mit 6:7, 6:4, 6:4. Für seinen vierten Turniersieg in dieser Saison nach Buenos Aires, Acapulco und Nizza sowie seinen insgesamt siebenten ATP-Titel erhielt Thiem 250 Weltranglistenpunkte, einen Scheck über 107.900 Euro und einen Mercedes-Benz SL 500 im Wert von 150.000 Euro. Mit dem Erfolg gelang dem 22-Jährigen auch die Revanche an Kohlschreiber für die Finalniederlage vor wenigen Wochen beim ATP-Turnier in München.

Dabei erwischte der Niederösterreicher keinen guten Start in die „Finalverlängerung“. Thiem machte im Tiebreak des ersten Satzes nach dem Wiederbeginn beim Stand von 2:3 keinen Punkt mehr. Im zweiten Durchgang der Partie, die von knapp 1.500 Zuschauern verfolgt wurde, schaffte der Weltranglisten-Siebte dann sofort ein Break. Im dritten Satz nahm Thiem seinem Gegner den Aufschlag zum 3:1 ab und stellte damit die Weichen endgültig auf Sieg.

„Das ist mein speziellster Titel. Ich bin ja fast mit der Erwartung hergekommen, hier in der ersten Runde zu verlieren. Dann das Halbfinale, das Finale und jetzt der Titel, das hätte ich nicht in meinen kühnsten Träumen erwartet. Das ist fast ein unwirklicher Moment, der mich überglücklich macht“, jubelte Thiem.

Philipp Kohlschreiber konnte sich nach seiner zweiten Finalniederlage beim MercedesCup nach 2013 (gegen Fabio Fognini / ITA) mit einem Preisgeld von 56.830 Euro trösten. „Ein Riesenkompliment an Dominic, er ist ein verdienter Sieger. Ich muss das erst verdauen, verlieren tut keiner gerne. Wenn das in einem Endspiel passiert, ist es natürlich doppelt bitter. Wenn ich mir etwas vorzuwerfen habe, dann sind es die Aufschlagspiele, in denen ich nicht gut serviert habe und deshalb auch die Breaks passiert sind. Ich habe am Schluss noch einmal alles probiert, aber Dominic ist im Moment einfach super drauf und hat auch ein enorm großes Selbstvertrauen. Das hat man auch daran gesehen, wie er die entscheidenden Punkte gespielt hat“, sagte Kohlschreiber.

Dominic Thiem mit Siegerpokal und Siegerfahrzeug. Foto: MercedesCup / Zimmer

 

Molleker gewinnt deutschen Titelkampf

Der Berliner Rudolf Molleker hat das ITF-Junior-Turnier der Kategorie eins in Offenbach gewonnen. In einem spannenden und hochklassigen Endspiel setzte sich der 15-Jährige gegen seinen 17 Jahre jungen Kontrahenten Marvin Möller aus Hamburg mit 6:3, 3:6, 6:4 durch. Auf dem schweren Weg ins Finale besiegte der an vier gesetzte Möller unter anderem im Halbfinale den topgesetzten Argentinier Genaro Alberto Olivieri, während Molleker bereits in Runde drei den an zwei gesetzten Deutschen Louis Weßels aus dem Turnier geworfen hatte.

Und auch in der Doppel-Konkurrenz setzten sich bei den Junioren wie auch bei den Juniorinnen deutsche Gespanne durch. Jesper Tull Freimuth und Valentin Günther marschierten ohne Satzverlust ins Endspiel und sicherten sich dort gegen das argentinische Duo Genaro Alberto Olivieri und Sebastian Baez mit 6:3, 6:2 den Titel.

Bei den Mädchen gewannen die beiden Hannoveranerinnen Shaline-Doreen Pipa und Anastazja Rosnowska den Siegerpokal. Sie feierten einen klaren 6:2, 6:0-Finalerfolg über Mira Antonitsch (AUT) und Johana Markova (CZE).

Rudolf Molleker (links) besiegte Marvin Möller (rechts) im Finale. Foto: Hikmet Temizer

 

Haas Turnierdirektor - aber kein Karriereende

Tommy Haas will weiterhin ein Comeback versuchen und nächstes Jahr noch einmal bei deutschen Turnieren aufschlagen. „In mir brennt es halt immer noch, daher möchte ich versuchen, noch einmal ein Comeback zu starten. Voraussetzung ist natürlich, dass der Körper mitspielt und ich topfit auf den Platz gehen kann“, so der 38-Jährige, der sich Mitte April am rechten Fuß seiner insgesamt neunten Operation unterziehen musste. „Mein letztes Match habe ich vergangenes Jahr in Wien bestritten. Nach einer Verletzung aufzuhören, wäre nicht gerade ein Abschied gewesen, wie ich ihn mir vorstelle. Deshalb möchte ich nächstes Jahr noch das eine oder andere Turnier bestreiten – vor allem in Deutschland. Vor dem tollen Heimpublikum noch einmal zu spielen, das wäre natürlich ein Traum“, ergänzte Haas.

Dennoch hat der gebürtige Hamburger nun erste Schritte in eine "Karriere nach der Karriere" unternommen - er wird Turnierdirektor des Tennisturneirs im kalifornischen Indian Wells. Bei einer Pressekonferenz im Rahmen des MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof sagte er dazu: "Eine neue, große Herausforderung steht mir bevor. Jeder Sportler muss sich ja irgendwann einmal Gedanken darüber machen, wie es nach seiner Karriere weitergeht. Es war für mich schon lange klar, dass ich dem Tennis treu bleiben möchte. Durch meine langjährige Bekanntschaft mit Turnierbesitzer Larry Ellison hat sich hier eine Tür für mich geöffnet. Indian Wells war schon immer eines meiner Lieblingsturniere, daher freue ich mich schon riesig auf die neue Aufgabe“, sagte Haas.

Babolat Play:Double Event Days der DTZ

Die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung und die Play:Double Tennis Academy veranstalten 2016 die „Babolat Play:Double Event Days der Deutschen Tennis Zeitung“ – vier Event Days prall gefüllt mit Doppeltennis. Im ersten Schritt konnte sich jeder Tennisverein in Deutschland zur Ausrichtung von einem der vier Event Days bei der DTZ bewerben. Ein Auswahl-Panel hat im zweiten Schritt vier Vereine ausgewählt, die besonders attraktiv sind und die Voraussetzungen für die Event-Turniere erfüllen.

Die Event Days 2016:

  1. Juni 2016 – TC Langenbektal (Meldeschluss 15. Juni 2016)
  2. Juli 2016 – TC Blau-Weiß Lohbrügge (Meldeschluss 13. Juli 2016)
  3. August – ASG Altenkirchen (Meldeschluss 17. August 2016)
  4. August 2016 – TK Rot-Weiss Kempen (Meldeschluss 17. August 2016)
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