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Mayer siegt im Duell der Generationen

Florian Mayer hat die 24. Gerry Weber Open in einem hochklassigen und dramatischen deutschen Finalduell mit 6:2, 5:7, 6:3 gegen den 19-jährigen Shootingstar Alexander Zverev gewonnen. Der 32-jährige Mayer, der nach langer Verletzungspause nur dank einer Schutzregelung der ATP World Tour ins Hauptfeld gelangt war, verbesserte sich durch den Überraschungserfolg von Platz 192 auf Platz 80 der Weltrangliste. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nach der schweren Zeit mit all den Verletzungen jetzt hier als Sieger zu stehen“, sagte der überwältigte Bayreuther, „ich hatte zwischendurch sogar Gedanken, mit dem Tennis aufzuhören.“ An Alexander Zverev gewandt, sagte Mayer: „Dir gehört die Zukunft. Du wirst noch oft solche Siegerehrungen erleben - dann als Champion.“

Zverev, der im Halbfinale sensationell den achtmaligen Turniersieger Roger Federer geschlagen hatte, stieg gleichfalls in der Weltrangliste - von Platz 38 auf Platz 28. Der Hamburger hatte im zweiten Satz zwei Matchbälle abgewehrt und damit einen dritten Akt in der hochklassigen Partie erzwungen. Doch dort war dann Mayer die beherrschende Kraft auf dem Centre Court des ausverkauften Gerry Weber Stadions. Mayer erhielt für seinen Sieg ein Preisgeld von 386 925 Euro, Zverevs Prämie als unterlegener Finalist betrug 181 720 Euro.  

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Molleker gewinnt deutschen Titelkampf

Der Berliner Rudolf Molleker hat das ITF-Junior-Turnier der Kategorie eins in Offenbach gewonnen. In einem spannenden und hochklassigen Endspiel setzte sich der 15-Jährige gegen seinen 17 Jahre jungen Kontrahenten Marvin Möller aus Hamburg mit 6:3, 3:6, 6:4 durch. Auf dem schweren Weg ins Finale besiegte der an vier gesetzte Möller unter anderem im Halbfinale den topgesetzten Argentinier Genaro Alberto Olivieri, während Molleker bereits in Runde drei den an zwei gesetzten Deutschen Louis Weßels aus dem Turnier geworfen hatte.

Und auch in der Doppel-Konkurrenz setzten sich bei den Junioren wie auch bei den Juniorinnen deutsche Gespanne durch. Jesper Tull Freimuth und Valentin Günther marschierten ohne Satzverlust ins Endspiel und sicherten sich dort gegen das argentinische Duo Genaro Alberto Olivieri und Sebastian Baez mit 6:3, 6:2 den Titel.

Bei den Mädchen gewannen die beiden Hannoveranerinnen Shaline-Doreen Pipa und Anastazja Rosnowska den Siegerpokal. Sie feierten einen klaren 6:2, 6:0-Finalerfolg über Mira Antonitsch (AUT) und Johana Markova (CZE).

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Thiem siegt in der Verlängerung

Dominic Thiem ist der Sieger des MercedesCup 2016.  Der Österreicher besiegte am Montagvormittag im tags zuvor wegen Regens unterbrochenen Endspiel des mit 675.645 Euro dotierten ATP-Rasenturniers auf dem Stuttgarter Weissenhof die deutsche Nummer eins Philipp Kohlschreiber mit 6:7, 6:4, 6:4. Für seinen vierten Turniersieg in dieser Saison nach Buenos Aires, Acapulco und Nizza sowie seinen insgesamt siebenten ATP-Titel erhielt Thiem 250 Weltranglistenpunkte, einen Scheck über 107.900 Euro und einen Mercedes-Benz SL 500 im Wert von 150.000 Euro. Mit dem Erfolg gelang dem 22-Jährigen auch die Revanche an Kohlschreiber für die Finalniederlage vor wenigen Wochen beim ATP-Turnier in München.

Dabei erwischte der Niederösterreicher keinen guten Start in die „Finalverlängerung“. Thiem machte im Tiebreak des ersten Satzes nach dem Wiederbeginn beim Stand von 2:3 keinen Punkt mehr. Im zweiten Durchgang der Partie, die von knapp 1.500 Zuschauern verfolgt wurde, schaffte der Weltranglisten-Siebte dann sofort ein Break. Im dritten Satz nahm Thiem seinem Gegner den Aufschlag zum 3:1 ab und stellte damit die Weichen endgültig auf Sieg.

„Das ist mein speziellster Titel. Ich bin ja fast mit der Erwartung hergekommen, hier in der ersten Runde zu verlieren. Dann das Halbfinale, das Finale und jetzt der Titel, das hätte ich nicht in meinen kühnsten Träumen erwartet. Das ist fast ein unwirklicher Moment, der mich überglücklich macht“, jubelte Thiem.

Philipp Kohlschreiber konnte sich nach seiner zweiten Finalniederlage beim MercedesCup nach 2013 (gegen Fabio Fognini / ITA) mit einem Preisgeld von 56.830 Euro trösten. „Ein Riesenkompliment an Dominic, er ist ein verdienter Sieger. Ich muss das erst verdauen, verlieren tut keiner gerne. Wenn das in einem Endspiel passiert, ist es natürlich doppelt bitter. Wenn ich mir etwas vorzuwerfen habe, dann sind es die Aufschlagspiele, in denen ich nicht gut serviert habe und deshalb auch die Breaks passiert sind. Ich habe am Schluss noch einmal alles probiert, aber Dominic ist im Moment einfach super drauf und hat auch ein enorm großes Selbstvertrauen. Das hat man auch daran gesehen, wie er die entscheidenden Punkte gespielt hat“, sagte Kohlschreiber.

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