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Angelique Kerber schafft die Sensation (+Video)

Angelique Kerber hat es geschafft – sie holte in Melbourne den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere! Im Finale der Australian Open setzte sich die 28-Jährige sensationell mit 6:4, 3:6, 6:4 gegen die Favoritin, die Weltranglisten-Erste Serena Williams durch

„An diesem Abend ist mein Traum wahr geworden. Ich habe mein ganzes Leben hart gearbeitet und jetzt stehe ich hier und bin ein Grand Slam Champion“, freute sich die überwältigte Kielerin. „Das hört sich verrückt an.“

Die 14.820 Zuschauer in der Rod Laver-Arena sahen ein packendes Duell zwischen der Final-Debütantin Kerber und der 21-fachen Grand-Slam-Siegerin Williams. Im gesamten Spielverlauf spielte „Angie“ selbstbewusst, kämpfte um jeden Punkt und zeigte sich nervenstark. Auch von dem verlorenen zweiten Satz ließ sie sich nicht aus dem Konzept bringen und holte sich mit ihrer starken Leistung verdient den Sieg. Nach 2:09 Stunden war es soweit: Angelique Kerber verwandelte ihren ersten Matchball – und der erste Grand-Slam-Erfolg einer deutschen Spielerin seit dem Sieg von Steffi Graf 1999 bei den French Open war perfekt.

„Angelique hat fantastisch gespielt und sich den Sieg wirklich verdient. Mit diesem Triumph ist der heutige Tag ein Fest für den deutschen Tennissport“, gratulierte Ulrich Klaus, der Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB).

Angelique Kerber krönte mit ihrem Triumph zwei starke Wochen in Down Under, in denen sie sich stetig steigerte. Nachdem die Linkshänderin, an Position sieben gesetzt, in ihrem Auftaktmatch gegen die Japanerin Misaki Doi sogar einen Matchball gegen sich gehabt hatte, bezwang sie im Turnierverlauf unter anderem ihre Landsfrau Annika Beck und im Viertelfinale die zweifache Australian-Open-Siegerin Victoria Azarenka (Weißrussland). Den Einzug ins Finale hatte Kerber dann mit einem 7:5, 6:2 über die Britin Johanna Konta geschafft.

Ihr Sensationserfolg bei den Australian Open brachte Angelique Kerber nicht nur ein Preisgeld von ca. 2,2, Millionen Euro ein, sondern katapultierte sie auch auf Platz zwei der Weltrangliste.

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Interview mit Dirk Hordorff

Die Zahl der deutschen Tennis-Profis, die sich in den Top 100 der Weltrangliste befinden, schwankt derzeit zwischen zwei und drei. Zu wenig, so der Tenor der Tennisexperten, die sich dem Thema „Zukunft des deutschen Herrentennis“ Ende Oktober bei einer Podiumsdiskussion in der TennisBase Oberhaching widmeten. Mit von der Partie war auch Dirk Hordorff, der im Deutschen Tennis Bund für den Bereich Spitzensport, Ausbildung und Training zuständig ist. Im Nachgang des Events nahm der DTB-Vizepräsident gegenüber der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung Stellung zu verschiedenen Themen rund um das deutsche Herrentennis. Was sind derzeit die Schwierigkeiten? Welche Lösungsansätze gibt es? Und, wie sehen die Perspektiven in der Zukunft aus?

Interview:

Herr Hordorff, bei der Podiumsdiskussion erwähnten Sie im Bezug auf die aktuelle Situation im deutschen Herrentennis, dass man nicht da sei, wo man sein wolle. Können Sie das ein wenig erläutern? Wo würde man denn gern sein und was wurde diesbezüglich in der Vergangenheit verfehlt bzw. versäumt?

Dirk Hordorff: Sicher kann es nicht den Anspruch erfüllen, wenn man zwei oder drei Aktive in den Top 100 des ATP Einzelrankings aus Deutschland hat. Aber dieses ändert sich wöchentlich und ich hoffe, dass sich die Anzahl bis zur Qualifikation für die Olympischen Spiele deutlich verbessert. Trotzdem muss man akzeptieren, dass…

Das komplette Interview finden Sie hier

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DTB: Rechtsstreit mit ATP beendet

Der langjährige Rechtsstreit zwischen dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und der Qatar Tennis Federation (QTF) auf der einen Seite sowie der Association of Tennis Professionals (ATP) auf der anderen Seite ist beendet. Im Konflikt um die Erstattung der durch den abgeschlossenen Prozess um die Herabstufung der German Open am Hamburger Rothenbaum entstandenen Anwaltskosten wurde eine außergerichtliche Einigung erzielt. Die ATP hat ihre Millionenklage gegen die beiden erstgenannten Parteien zurückgezogen.

Nach langwierigen und intensiven Verhandlungen äußert sich DTB-Präsident Ulrich Klaus erleichtert über die gefundene Lösung, welche die Fortsetzung des kostenträchtigen Rechtsstreits abwendet. „Ich bin froh, dass es mir zusammen mit meinem Präsidiumskollegen Hans-Wolfgang Kende gelungen ist, sowohl den ATP-Präsidenten Chris Kermode, als auch den QTF-Generalsekretär Youssef Mohammad Al-Obaidly in persönlichen Gesprächen davon zu überzeugen, dass der schwelende Konflikt im Interesse des gesamten Tennissports beendet werden muss.“

Über die Details der mit der QTF und der ATP erzielten Einigung sei Stillschweigen vereinbart worden, so der für die Vergleichsverhandlungen juristisch verantwortliche DTB-Vizepräsident Hans-Wolfgang Kende. DTB-Präsident Klaus dankte den Landesverbänden, die dem DTB nach gemeinsamen Beratungen ihre volle Unterstützung für die nun erreichte tragfähige Lösung zugesichert hätten. Dem Deutschen Tennis Bund hatten durch die Klage der ATP ursprünglich Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe gedroht. „Nun kann der DTB mit seinen Mitgliedern den Blick in die Zukunft richten und die anstehenden vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen unbelastet von diesem kostspieligen Prozess angehen", konstatiert DTB-Vizepräsident Hans-Wolfgang Kende.

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