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Diskussionen ums Stadion

Mit einem starken Partner an der Seite will der Hamburger Club an der Alster auf seinem Gelände am Hamburger Rothenbaum ein modernes Stadion erstellen und eine Sport Akademie einrichten. Bei einer Pressekonferenz stellte der Traditionsclub eine langfristig angelegte Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen Allianz vor. Zum einen soll auf dem Vereinsgelände – anstelle des bisherigen, sanierungsbedürftigen Tennisstadions - ein 7500 Zuschauer fassendes Stadion mit dem Namen „Allianz Court“ entstehen, in dem auch weiterhin das ATP-Turnier der Herren stattfinden kann.

Die Kooperation umfasst außerdem die Förderung des Leistungs-und Nachwuchssports. Der Club-Vorsitzende Thomas Wiedermann: „Mit der Allianz haben wir einen Partner gefunden, der unsere Idee eines modernen und zukunftsorientierten Sportclubs für unsere Mitglieder unterstützt. Wir glauben gemeinsam an die Sportstadt Hamburg. Mit dem ‚Allianz Court‘ soll eine Heimat für unsere Mannschaften und weitere Hamburger Top-Teams geschaffen werden.“ Die neue „Allianz Sport Akademie‘ mit Schwerpunkt in den Sportarten Tennis und Hockey soll in die neue Arena integriert und jungen Leistungssportlern einen idealen Mix an Trainingsmöglichkeiten und Ausbildung bieten.

Wann mit den Um- und Neubauten begonnen werden kann, ist allerdings noch nicht absehbar, einen konkreten Zeitplan gibt es bisher nicht. Dies gilt insbesondere, als der Deutsche Tennis Bund (DTB), der seine Geschäftsstelle in der Anlage hat, nun auch auf seine Nutzungsrechte hingewiesen hat. In einer  Pressemitteilung des DTB heißt es hierzu:

„Der Deutsche Tennis Bund wird auch künftig von seinem Nutzungsrecht für das Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum Gebrauch machen. Die in den vergangenen Wochen erneut öffentlich diskutierten Umbaupläne des Club an der Alster wären nur dann umsetzbar, wenn gleichzeitig sämtliche Interessen des DTB gewahrt würden. Dies wäre nach den bisher veröffentlichten Planungen jedoch nicht der Fall. Der DTB geht deshalb von einer langfristigen Nutzung des Stadions und der Büroräume an der Hallerstraße aus – nach dem derzeitigen Stand bis zum Jahr 2049. Ulrich Klaus, Präsident des Deutschen Tennis Bundes, bezieht im Folgenden Stellung. 

DTB-Präsident Ulrich Klaus über…

… die Interessen des Deutschen Tennis Bundes auf der Anlage am Hamburger Rothenbaum:

„Der Deutsche Tennis Bund verfügt über die Nutzungsrechte für das Stadion in Hamburg bis Ende 2049. Diese stellen neben den infrastrukturellen Anforderungen für die Ausrichtung eines ATP 500er-Events einen wesentlichen Teil der DTB-Interessen auf der Anlage am Rothenbaum dar. Die kostenfreie Nutzung der Büroräume für die Geschäftsstelle sowie Einnahmen durch Vermietungen sind für den Verband essentiell.“

… die Umbaupläne des Club an der Alster:

„Grundsätzlich steht der Deutsche Tennis Bund Neuerungen auf der Anlage am Hamburger Rothenbaum nach wie vor positiv gegenüber. Wir sind bereit, mit dem Club an der Alster dazu partnerschaftlich Lösungen zu erörtern. Bei der Umsetzung müssen jedoch sämtliche Interessen des Verbandes gewahrt werden. Zudem muss sichergestellt sein, dass etwaige Veränderungen den DTB weder wirtschaftlich noch organisatorisch schlechter dastehen lassen dürften als in der aktuellen Situation. Klar ist: Ohne die Zustimmung des Deutschen Tennis Bundes wird es keinen Abriss des Stadions geben.“

… die Zukunft des ATP 500er-Turniers in Hamburg nach 2018:

„Über die Gestaltung des Turnierkalenders ab 2019 und die Lizenzvergabe entscheidet die ATP voraussichtlich im Sommer dieses Jahres. Der Deutsche Tennis Bund plant derzeit auch über das Jahr 2018 hinaus mit der Ausrichtung eines ATP500er-Events. Wer das Turnier ab 2019 veranstalten wird, ist noch offen. Der DTB befindet sich mit unterschiedlichen Interessenten – auch mit dem aktuellen Veranstalter, der Hamburg Sports & Entertainment GmbH und Turnierdirektor Michael Stich – in vertraulichen Gesprächen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Angie verliert

Entscheidung vertagt - Angelique Kerber gelang es in der Stuttgarter Porsche Arena nicht, den entscheidenden dritten Punkt für das deutsche Team zu holen. Gegen die ukrainische Nummer eins, Elina Svitolina, verlor Angie 4:6, 2:6 - damit steht es 2:1 in der Fed-Cup-Relegationspartie Deutschland - Ukraine. 

"Sie hat heute sehr gut gespielt und wenig Fehler gemacht. In den wichtigen Momenten hat sie die Punkte gemacht und ich habe mein Tennis nicht durchgespielt," analysierte die Weltranglisten-Erste anschließend das Match gegen die Nummer 13 der Weltrangliste, die ihr damit bereits zum vierten Mal hintereinander eine Niederlage beibrachte. Trotzdem war sie von ihrer eigenen Leistung keinesfalls enttäuscht: "Ich glaube, ich habe heute ein gutes Match gespielt. Es lag nur an zwei, drei Bällen, die das Spiel entschieden haben."  Und auch, was den Fed Cup anging, zeigte sie sich optimistisch: "Ich bin guter Dinge. Ich hoffe, dass die Jule das jetzt zu Ende bringt."

Im letzten Einzel tritt Julia Görges gegen Lesia Tsurenko an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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