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Berrer holt zum Abschluss den DM-Titel

Zum Ende seiner Karriere hat sich der 36-jährige Michael Berrer den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Biberach geholt. Nachdem der geborene Stuttgarter im Turnierverlauf bis zum Endspiel keinen Satz abgegeben hatte, verlangte ihm sein Final-Konkurrent Maximilian Marterer alles ab. In einem spannenden Match, das von krachenden Aufschlägen und intensiven Ballwechseln geprägt war ging am Ende Michael Berrer mit einem 6:7, 6:4, 6:3-Erfolg als Sieger vom Platz. "Es ist ein Traum, hier in der Heimat vor den Augen meiner Familie in meinem letzten offiziellen Match den Titel zu gewinnen. Ich bin sehr dankbar für die ganze Unterstützung, die ich über die Jahre vom Württembergischen Tennis-Bund erhalten habe. ich gehe mit einem lachenden Auge und freue mich auf die Zukunft", freute sich der zweifache Familienvater riesig und hatte zusätzlich auch viel Lob für seinen 21-jährigen Gegner Maximilian Marterer übrig: "Ich bin begeistert von seiner Spielweise, er wird noch für Furore sorgen".

In der Damen-Konkurrenz gelang der Hamburgerin Carina Witthöft im dritten Anlauf endlich der Turniersieg. Nachdem die 21 Jahre junge Spielerin des Porsche Teams Deutschland in den beiden vergangenen Jahren jeweils im Finale scheiterte, durfte sie nun nach einem harten Endspiel-Fight den Siegerpokal in die Höhe strecken. Sie gewann das Finale mit 6:7, 7:6, 6:3 gegen Laura Schaeder aus Heilbronn. "Endlich hat es mit dem Titel geklappt", so die glückliche Siegerin Carina Witthöft nach dem Match.

Zwischen den Finalspielen der Damen und Herren wurde im WTB-Stützpunkt in Biberach das Finale der Herren-Rollstuhlkonkurrenz ausgetragen. Hier war es der erfahrene Berliner Steffen Sommerfeld, der gegen den aufstrebenden Youngster Antony Dittmar nichts anbrennen ließ und souverän mit 6:0, 6:3 seinen dritten DM-Titel in Folge gewann.

 

 

 

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Sharapova: Sperre reduziert

Maria Sharapova kann ab 26. April 2017 wieder auf die WTA-Tour zurückkehren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab in Lausanne bekannt, dass die Sperre der russischen Spielerin wegen Meldonium-Missbrauchs von zwei Jahren auf 15 Monate reduziert wird.  

In der Begründung heißt es, das Sharapova „gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen hat. Obwohl es kein schwerwiegender Fehler war, trägt sie eine Teilschuld, wofür eine Sperre von 15 Monaten angemessen ist." Der Weltverband ITF habe den veränderten Status der Substanz nicht klar genug kommuniziert. Darüber hinaus wurde die Tatsache, dass Sharapova direkt die Verantwortung übernommen hatte, zu ihren Gunsten gewertet. 

Damit ist die 29-Jährige am 26. April 2017 wieder spielberechtigt, ursprünglich wäre dies erst am 25. Januar 2018 gewesen. Die frühere Weltranglisten-Erste war am 26. 1. 2016 bei den Australian Open positiv auf Meldonium getestet worden, das seit  Jahresbeginn 2016 auf der Dopingliste steht. Die Russin hatte dies Anfang März öffentlich gemacht und war im Juni von der ITF rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden. Gegen diese Entscheidung hatte sie Einspruch eingelegt, da sie von dem Verbot nichts gewusst habe und das Mittel seit rund zehn Jahre einnehme.  

Nach der Reduzierung der Sperre schrieb Sharapova auf ihrer Homepage: „Ich zähle die Tage, bis ich auf den Platz zurückkehren kann."

 

 

 

 

 

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Zverev feiert Titel-Premiere

Der erst 19-jährige Alexander Zverev hat sich seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gesichert. Bei dem mit insgesamt 986 380 US-Dollar dotierten Hallen-Hartplatz-Event im russischen St. Petersburg überzeugte der junge Deutsche während des gesamten Turnierverlaufs und lieferte sich am Ende einen spannenden Final-Fight gegen den amtierenden US-Open-Gewinner Stan Wawrinka (SUI). Nachdem Zverev den ersten Satz mit 6:2 gewonnen hatte und Durchgang zwei mit 3:6 abgeben musste, lag der gebürtige Hamburger im Entscheidungssatz bereits mit 0:3 hinten, ehe er eine famose Aufholjagd startete und letztendlich mit 7:5 für die Entscheidung sorgte. Bereits in den Matches zuvor hatte „Sascha“ sein unglaublich großes Potenzial unter Beweis gestellt, indem er große Namen wie Mikhail Youzhny oder Tomas Berdych aus dem Turnier warf.

Mit 19 Jahren und 158 Tagen ist Alexander Zverev der jüngste Titelträger auf der Tour seit dem Kroaten Marin Cilic im Jahr 2008. Doch nicht nur das: Neben dem Siegerpreisgeld von 163 485 US-Dollar nimmt der 1,98 Meter große Rechtshänder 250 Punkte für die Weltrangliste mit nach Hause. Dort befindet er sich mittlerweile auf Rang 24.

 

 

 

 

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