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Fed Cup: Jule eröffnet

Julia Görges wird das Eröffnungseinzel bei der Fed Cup-Relegationspartie zwischen dem Porsche Team Deutschland und der Ukraine bestreiten. Görges (WTA 46) trifft auf die  gegnerische Nummer eins, Elina Svitolina (WTA 13), anschließend spielt Angelique Kerber (WTA 1) gegen Lesia Tsurenko (WTA 43).

Die Entscheidung, Julia Görges als zweite Einzelspielerin aufzustellen, hat Barbara Rittner auch aufgrund der langjährigen Erfahrung der 28-Jährigen getroffen, die seit 2008 zum deutschen Fed- Cup-Team gehört. „Es war vorher schon klar, dass es eine schwierige Entscheidung wird. Jule hat schon viele wichtige Fed-Cup-Matches für uns bestritten, sie kennt diese speziellen Situationen.“

Julia Görges freut sich auf die Partie gegen die ukrainische Nummer eins: „Es wird sicher ein schwieriges Match. Ich werde alles geben, im Fed Cup sind Überraschungen immer möglich. Wir haben insgesamt eine gute Qualität im Team.“

„Wir hatten eine intensive Trainingswoche. Die Stimmung im Team ist hervorragend, wir alle freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, ergänzt die Weltranglistenerste, Angelique Kerber.

Am Sonntag treffen zunächst die beiden Spitzenspielerinnen Kerber und Svitolina aufeinander. Anschließend bestreiten Görges und Tsurenko das vierte Einzel. Im abschließenden Doppel stehen Laura Siegemund und Carina Witthöft dem ukrainischen Duo Olga Savchuk und Nadiia Kichenok gegenüber.

Tickets für die Begegnungen in der Stuttgarter Porsche-Arena (Kapazität 4.500 Zuschauer) gibt es an der Tageskasse, im Internet bei Easy Ticket sowie unter der Tickethotline 0711 / 2 555 555. Gezeigt werden die Spiele an allen Tagen vom ersten bis zum letzten Ballwechsel beim Livesport-Streamingdienst DAZN. Das SWR Fernsehen überträgt zudem am Samstag von 13.45 Uhr bis 16.00 Uhr sowie am Sonntag von 10.45 Uhr bis 13.00 Uhr live.

 

 

 

 

 

 

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Mit Kerber gegen die Ukraine

Angelique Kerber, Laura Siegemund, Julia Görges und Carina Witthöft – das ist die Besetzung, mit der die deutsche Fed-Cup-Mannschaft am 22. und 23. April in Stuttgart bei Relegationspartie gegen die Ukraine antreten wird. „Ich bin natürlich besonders glücklich über Angies Rückkehr ins Team. Sie hatte mir bereits direkt nach ihrer Absage für die Partie in Hawaii versichert, bei dieser Begegnung wieder zur Verfügung zu stehen. Sie freut sich auf den Fed Cup und wird gegen die Ukraine als Nummer eins ein enorm wichtiger Rückhalt für uns sein“, sagte Teamchefin Barbara Rittner bei der Nominierungs-Pressekonferenz.

Laura Siegemund, die in der vergangenen Woche beim WTA-Turnier in Charleston das Halbfinale erreichte, wird nach der Niederlage im Februar gegen die USA zum zweiten Mal zur Mannschaft gehören. „Laura hat nach einigen sportlich schwierigen Monaten endlich zu ihrer Form zurückgefunden. Sie wird in ihrer Heimat Stuttgart, in jener Halle, in der sie im letzten Jahr beim Porsche Tennis Grand Prix sensationell das Endspiel erreichte, besonders motiviert sein“, prognostiziert Rittner.

Neben Kerber und Siegemund soll Julia Görges bei der Play Off-Begegnung gegen die Ukraine eine entscheidende Rolle spielen. Rittner: „Jule agiert in diesem Jahr bislang wesentlich konstanter als in der vergangenen Saison. Sie ist auf dem Weg zurück in die Top 30 der Weltrangliste. Durch ihre Erfahrung sowohl im Einzel als auch im Doppel ist sie für uns eine extrem wichtige Spielerin.“

Als Nummer vier nominierte Teamchefin Rittner die Hamburgerin Carina Witthöft, die sich ihre zweite Berufung ins deutsche Fed Cup-Team vor allem durch eine überzeugende Premiere im Februar verdient hat. „Carina kam damals zwar nur zu einem Kurzeinsatz im Doppel, hat sich aber fantastisch ins Team integriert und uns allen großen Spaß bereitet“, begründet Rittner ihre Entscheidung.

Übertragen werden die Begegnungen sowohl vom Streaming-Dienst DAZN als auch teilweise im Fernsehen beim Südwestrundfunk (SWR). Der Rechteinhaber DAZN, der alle Matches vom ersten bis zum letzten Ballwechsel live zeigt, hat sich für die Partie gegen die Ukraine mit dem SWR auf eine Sublizensierung geeinigt. So wird der SWR am Samstag von 13.45 Uhr bis 16.00 Uhr und am Sonntag von 10.45 Uhr bis 13.00 Uhr aus Stuttgart übertragen. Spielbeginn ist am Samstag um 12.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr.

Tickets gibt es online bei Easy Ticket und unter Rufnummer 0711 2 555 555.

 

 

 

 

 

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Alexander Zverev auf Rang 18

Nur eine Woche nach dem Aus im Daviscup gegen Belgien hat Alexander Zverev wieder seine Klasse gezeigt und geann nach St. Petersburg 2016 den zweiten Turniersieg seiner Karriere. Der 19-Jährige besiegte im Endspiel des ATP 250er Events von Montpellier den Franzosen Richard Gasquet 7:6 (7:4), 6:3. Dank des Erfolges verbesserte sich der Hamburger um drei Plätze in der Weltrangliste und wird mit Position 18 so hoch geführt wie nie zuvor. Zudem holte er sich mit seinem Bruder Mischa auch noch den Titel im Doppel. „Es war eine tolle Woche hier. Richard spielt immer stark hier, es war nicht einfach heute", sagte der Sieger nach seinem Erfolg.

Zverev beeindruckte in den knapp 1:30 Stunden Spielzeit mit einer enorm fokussierten und konzentrierten Leistung. Ihm gelangen 32 Winner, darunter acht Asse. Wenn der erste Aufschlag im Feld landete, punktete er zu 81 Prozent – einer der Schlüssel zu seinem Finalsieg. Nach Jeremy Chardy im Viertelfinale und Jo-Wilfried Tsonga in der Vorschlussrunde feierte Zverev gegen Gasquet seinen dritten Erfolg über einen französischen Gegner in Folge. Für den Turniersieg erhält die deutsche Nummer eins 85.945 Euro Preisgeld.

Zverevs doppelte Krönung folgte im Anschluss an seinen Einzelsieg: Gemeinsam mit seinem Bruder Mischa siegte er auch im Doppel gegen das französisch-kanadische Duo Fabrice Martin und Daniel Nestor 6:4, 6:7, 10:7. Dementsprechend stolz und glücklich zeigte sich Mischa Zverev, der ältere der beiden Brüder: „Die ganze Woche war nicht einfach, besonders nach der emotionalen Daviscup Niederlage in Frankfurt. Aber jedes einzelne Match hat uns geholfen, unser Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Ich bin selber ein wenig überrascht, wie Sascha es nach drei harten Daviscup- Spielen geschafft hat, körperlich und mental fit zu bleiben und so lange Partien zu absolvieren. Und unser erster gemeinsamer ATP-Doppeltitel ist natürlich definitiv etwas Besonderes und Unvergessliches!“

 

 

 

 

 

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