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Punkteteilung im Spitzenspiel - Die Highlights des 3. Bundesliga-Spieltags

Wir zeigen in Kooperation mit Sportdeutschland.tv die Tennis-Point-Bundesliga live. Per Livestream werden fast alle Spiele der Liga übertragen. Zudem gibt es Zusammenfassungen der Partien. Heute ab 10 Uhr mit den Spielen: Badwerk Gladbacher HTC vs. fläsh TC Weinheim 1902,  Allpresan Rochusclub BL-Team vs. TK Kurhaus Lambertz Aachen, HTC Blau-Weiß Krefeld e.V. vs. TV Reutlingen und das Topspiel TK GW Mannheim vs. GERRY WEBER-Team BW Halle.

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Mit Zverev-Power in die TOP 3?

Am Sonntag startet die neue Bundesligasaison der Tennisherren. Kurz vor dem Start der Liga sprachen wir mit den Teamchefs der Vereine über ihre Erwartungen, ihre Meisterschaftsfavoriten und um die heißen Duelle gegeneinander. Im sechsten Teil der Serie geht es nach Düsseldorf. Mit dem Teamchef des Rochusclub, Detlev Irmler, sprachen wir über die Familie Zverev, Sponsorendeals und die schwierige Nachfolgersuche.

 

Herr Irmler, für Aufsehen sorgte ihr Club, als er auf der Vereinshomepage bestätigte, dass die Zverev-Brüder wohl in diesem Jahr tatsächlich zum Einsatz kommen. Können Sie dies versichern?

Irmler: Ich bin mit den Zverevs aus vielerlei Gründen eng verbunden. Im Rahmen einer frühren Kooperation mit Air-Berlin bin ich mit Mischa zwischenzeitlich um die Welt gereist. Zudem war ich auf der Hochzeit auf den Maledivien eingeladen, welche ich nicht wahrnehmen konnte. Wir haben dann später in Monaco nachgefeiert. Dort habe ich sie angesprochen, da ich die beiden eigentlich von der Meldeliste streichen wollte. Die Enttäuschung bei den Fans wäre zu groß gewesen, wenn sie nicht kommen würden. Sie sagten aber, dass es eine Chance gibt. Wenn sie zeitlich können, werden sie für uns spielen. Eigentlich würden sie nicht mehr in der Bundesliga spielen. Es ist nur möglich dank der engen familiären Beziehungen.

 

Auf der Kaderliste gibt es einige Neuzugänge für den Rochusclub. Wer könnte davon überraschen?
Irmler: Marc Pohlmanns kennt keiner und er wird für Furore sorgen. Mit Evgeny Donsgoy haben wir zudem einen Spieler geholt, der stärker in den öffentlichen Fokus rückt. 

 

Gerade zu Hause waren Sie im vergangenen Jahr eine Macht und haben dort kein Spiel verloren. Wird der Rochusclub auch in diesem Jahr wieder eine Festung?
Irmler: Im letzten Jahr hatten wir vor allem auswärts unsere Probleme. Wir müssen in diesem Jahr mit den besten Spielern bei den Auswärtsspielen in Neuss, Mannheim oder Reutlingen antreten. Wir müssen dort die Punkte holen, sonst könnte es problematisch werden. Bei den Heimspielen bauen wir auf unsere ungeschlagenen Diamanten sowieso unsere junge Garde, die die Etablierten vom Thron stoßen sollen.

 

Wer sind aus ihrer Sicht die Favoriten und wo wird der Rochusclub am Ende landen?
Irmler: Gladbach ist enorm stark aufgestellt und auch Aachen, Halle, Krefeld und Mannheim werden vorne angreifen. Und wenn man die Mannschaft von Rot-Weiß Köln sieht, vor allem auf den ersten fünf Positionen, wird einem angst und bange. Welche Rolle wir in dieser starken Liga spielen, ist mir noch nicht ganz klar.

 

Als wir vor einem Jahr miteinander sprachen, bereitete Ihnen vor allem die wirtschaftliche Lage des Clubs sorgen, hat sich diese etwas entspannt?

Irmler: Eigentlich nicht, eher im Gegenteil. Wir konnten zumindest Allpresan als Sponsor zurück ins Boot holen. Gerade die Akquise ist extrem schwierig. Meine Aufgaben als Teamchef sind so umfangreich. Oftmals geschieht dies auf eigenes Risiko und auf Kosten der Gesundheit. Daher ist die Suche nach einem Nachfolger so schwierig. Es möchte keiner in meine Fußstapfen zu treten. Keiner will das finanzielle Risiko einzugehen. Wir sind leider nicht so aufgestellt, wie ich es mir wünschen würde.

 

Morgen geht es weiter mit dem nächsten Traditionsclub aus NRW. Mit dem Aachener Teamchef Alexander Legsding sprachen wir über das fehlende Lokalderby, Zuschauerentwicklungen und die Situation von Cedrik Marcel Stebe.

 

Zum Nachlesen:

TV Reutlingen: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/581-sehen-uns-als-underdog

TC BW Neuss: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/583-die-rueckkehr-des-rekordmeisters

THC Stadion RW Köln: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/584-mit-emotionen-zurueck-in-die-erfolgsspur

Gladbacher HTC: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/585-mit-topkader-in-den-meisterschaftskampf

TC Weinheim: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/591-wie-das-kleine-gallische-dorf

HTC Blau-Weiß Krefeld: Leider stand uns der Teamchef des Clubs für kein Interview zur Verfügung!

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Sorgenfalten beim Vizemeister

Im fünften Teil unserer Interviewserie blicken wir auf den Vizemeister der Vorsaison - den Rochusclub Düsseldorf. Während der Verein zuletzt sportlich wieder gut da stand, machen Teamchef Detlev Irmler, vor allem die wirtschaftlichen Kosten der Bundesliga sorgen. Im Interview spricht der Düsseldorfer Teamchef über die Kostenfalle Bundesliga, die Bedeutung einer treuen Fanschaft und über die Schlüsselspiele zu Saisonbeginn.

 

Herr Irmler, vor der Saison 2016 sagten Sie, Sie seien in einer Übergangssituation, die ganz schwierig sein könnte. Wo sehen sie sich anno 2017?

Irmler: Wir waren auf einem guten Dampfer was die Finanzierung angeht. Das Interesse am Tennis ist im Aufwind. Das sind erfreuliche Signale. Hier in Düsseldorf sind durch den Fußball (Fortuna Düsseldorf – Anm. Red.) sowie das Radrennen  (Start der Tour de France 2017 - Anm. Red.) die Mittel auf diese Veranstaltungen gebündelt. Wir eiern finanziell im Mittelmaß. Das hat zur Folge, dass neben guten Spielern zahlreiche Nachwuchsspieler bei uns zum Einsatz kommen sollen. Wenn man Titelambitionen in unserer Situation herausgeben würde, würde dies ins ad absurdum führen. Die Bundesligastärke wird durch die Finanzkraft der Vereine geniert. Ich bin stolz, dass wir im letzten Jahr mit einer gemischten Mannschaft deutscher Vize-Meister geworden sind und einigen Teams das Grausen gelehrt haben.

Freuen Sie sich auf die neue Saison?

Irmler: Es werden tolle Begegnungen geben und ich freue mich auf die persönlichen Kontakte zu den Spielern. Beim Ausgang der Liga könnte es Überraschungen geben.

Zum Ligastart geht es daheim gegen Weinheim. Ist dies eine undankbare Aufgabe, da ja viel Zuschauer im Spiel gegen den Aufsteiger einen Sieg erwarten?
Irmler: Das ist eine Partie wo wir mit jedem unserer Topspielern auftreten werden. Wenn man einen guten Start erwischt hat man die halbe Miete im Sack. Das wird ein Schlüsselspiel. Gegen Mannheim (zweites Heimspiel- Anm. Red.) wird sich das hoffentlich fortsetzen. Sollten wir beide Heimspiele verlieren, müssen dann nach unten schauen.

Es klingt stark danach, als wäre es eine richtungsweise Saison?

Irmler: In jeder Beziehung ist eine erfolgreiche Saison nötig. Der Hauptsponsor (Allpresan – Anm. Red.) hat klare Vorstellungen durch ein neues Management. Wir hoffen, dass sie uns erhalten bleiben. Ich bin stolz das ich das Kind „Rochusclub“ 27 Jahre am Leben gehalten habe. Oft waren die Befürchtungen da, das es das letzte Jahr ist. Es ist verflucht viel Geld nötig in der Bundesliga. Viele Spieler mussten bei uns gehen, weil sie bei anderen Vereinen das Dreifache bekamen. Ich denke mehrere Mannschaften sind an der finanziellen Grenze angekommen.

Umso erfreulicher ist der an wie vor starke Fanzuspruch beim Rochusclub!

Irmler: Wir sind glücklich dran. Bei den Zuschauerzahlen sind wir Krösus. Bei jedem Heimspiel haben wir zwischen 3000 bis 4999 Zuschauern. Mehr passen einfach feuerschutzrechtlich nicht rein. Wenn nicht die Zverevs oder andere deutsche Stars auftauchen, merkt man es aber auch. Wir rechnen, das wir auch in dieser Saison wieder an die Grenze der Kapazitäten kommen. Hätte es an einen Spieltag der letzten Saison nicht einen kompletten Regentag gegeben, hätten wir eine Bundesligarekordzahl bei den Zuschauern erreicht.

Wer ist/ sind ihre Meisterschaftsfavoriten?

Irmler: Aachen, Halle, BW Krefeld, Gladbach und Mannheim.

 

Morgen gehen wir zusammen mit Aachens Teamchef Alexander Legsding der Frage nach, ob es vereinstreue im Tennissport noch gibt und warum ihn ein sportlicher Abgang auch menschlich enttäuscht hat!

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