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Punkteteilung im Spitzenspiel - Die Highlights des 3. Bundesliga-Spieltags

Wir zeigen in Kooperation mit Sportdeutschland.tv die Tennis-Point-Bundesliga live. Per Livestream werden fast alle Spiele der Liga übertragen. Zudem gibt es Zusammenfassungen der Partien. Heute ab 10 Uhr mit den Spielen: Badwerk Gladbacher HTC vs. fläsh TC Weinheim 1902,  Allpresan Rochusclub BL-Team vs. TK Kurhaus Lambertz Aachen, HTC Blau-Weiß Krefeld e.V. vs. TV Reutlingen und das Topspiel TK GW Mannheim vs. GERRY WEBER-Team BW Halle.

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Mit Topkader in den Meisterschaftskampf

Am 8. Juli startet die neue Bundesligasaison der Tennisherren. Kurz vor dem Start der Liga sprachen wir mit den Teamchefs der Vereine über ihre Erwartungen, ihre Meisterschaftsfavoriten und um die heißen Duelle gegeneinander. Im vierten Teil der Serie geht es zum Lokalrivalen nach Gladbach. Mit Hendrik Schmidt sprachen wir über Erwartungen, Zuschauerrekorde, ein aufsteigendes Nachwuchstalent und Philipp Kohlschreiber.

 

Herr Schmidt, mit welchem Gefühl gehen Sie in die neue Saison?

Schmidt: Mit großer Vorfreude! In Gladbach sind wir echte Fans der 1. Bundesliga. Es hat eine tolle Resonanz in der Stadt und Umgebung. Wir haben steigende Zuschauerzahlen und Sponsorenzufluss. Wir freuen uns richtig auf die Saison.

 

Vor zwei Jahren Meister, letzte Saison mit massiven Problemen. Welches Gesicht sieht man dieses Jahr von ihrem Team?

Schmidt: Der Meistertitel hat uns positiv überrascht. Im letzten Jahr Verletzungssorgen und Terminprobleme. Vieles lief einfach nicht so gut. Zur neuen Saison haben wir den Kader verstärkt und sind breiter aufgestellt. Unser Ziel ist es, dass wir uns unter den Top 5 der Liga etablieren und um den Titel mitspielen wollen. Bei den Meldungen in der Liga kann man nicht sagen, dass man Meister werden kann.

 

Der Kader wurde trotzdem nur punktuell verstärkt? Sehen Sie sich dieses Jahr besser aufgestellt?

Schmidt: Wir haben sechs Top-100-Spieler und in der Breite sind wir besser aufgestellt. Wir können ein Team aufstellen, das immer die Chance auf den Sieg hat.

 

Jiri Vesely, Guillermo Garcia Lopez, Rogerio Dutra Silva sind die drei Neuen in den Top 10 ihres Kaders. Was darf man von ihnen erwarten?

Schmidt: Im positiven sind es drei Spieler die schon oft in der Liga gespielt haben. Sie spielen gerne in der Bundesliga und sind verlässlich. Bei allen Spielern gehen die Weltranglistenturniere vor, die aber auch mal gern Teamtennis spielen. Für sie ist es ist eine positive Abwechselung. Zudem haben sie viele Freunde im Team. Sie sind alle durch Freunde im Team empfohlen worden und sie sind alles gute Doppelspieler.

 

Viele Zuschauer werden sicherlich auch wegen Philipp Kohlschreiber zu den Heimspielen kommen. Wie oft werden wir die Deutsche Nummer 2 im HTC-Trikot sehen?

Schmidt: Es gibt keinen Spieler, den wir verpflichten, der uns keine Garantie gegeben hat. Jeder Spieler soll mindestens zwei Spiele machen. Ramos und Kohlschreiber haben uns Termine gesagt und jeweils bei zwei Terminen fest zugesagt. Kohlschreiber wird unter anderem im ersten Heimspiel gegen Weinheim dabei sein (3.Spieltag/15.Juli; Anm. d. Red.).

 

Könnte es in diesem Jahr einen neuen Zuschauerrekord geben?

Schmidt: Wir glauben es schon. Die Atmosphäre mit dem Gastrodorf war letzte Saison sehr nett und wurde wie ein Familienfest wahrgenommen. Wer in den Vorjahren dort war, kommt auch wieder und bringt oftmals noch Leute mit. Es könnte suggestives Weiterwachsen geben.

 

Mit Max Wiskandt ist ein junges Talent mit im 16ner-Bundesligakader. Wird er seine Spieleinsätze bekommen?

Schmidt: Max ist ein Spieler, den wir je nach Saisonverlauf einsetzen werden. Die Spielstärke hat er schon um gute Matches abzuliefern. Wenn wir jetzt die letzten drei Spieltage um den Titel mitspielen, werden wir mit dem besten Team auflaufen. Sollten wir zu dieser Zeit im Mittelfeld stehen, wird auch Max Wiskandt die Chance bekommen. Er hat sich bei uns schon menschlich und trainingsmäßig gut präsentiert.

 

Wer sind ihrer Meinung nach die Meisterschaftsfavoriten? Wer das Überraschungsteam?

Der Topfavorit ist Halle. Der Kader ist gut und sie haben bewiesen, dass alle Spieler bereit sind, am Wochenende dabei zu sein. Am Ende geht es nicht um die Weltranglisten auf dem Papier, sondern wer gerne für den Club spielt. Dort hat Halle einen Topjob gemacht. Das wollen wir in diesem Jahr auch versuchen. Dahinter sind Aachen, Krefeld , Mannheim und der Rochusclub anzusiedeln.

 

Wer wird die Überraschungsmannschaft der Saison?

Schmidt: Wenn Weinheim in guter Besetzung spielt, können die jeden schlagen. Die muss man ernst nehmen. Auch Rot-Weiß Köln, die wieder die Topleute in ihrem Team haben. Wenn diese auflaufen, ist dort auch alles möglich. Der Abstiegskampf könnte spannend werden. Ich sehe weder einen Durchmarsch in der Meisterschaft noch einen klaren Absteiger. Sechs Teams spielen um den Titel und die anderen werden um den Klassenerhalt kämpfen.

Montag geht es weiter mit dem Überraschungsteam des Vorjahres, dem TC Weinheim. Mit Teamchef Hendrik Schmidt sprachen wir über das schwere zweite Jahr, den Spaß die Großen zu ärgern und die jungen Wilden des Clubs

 

Zum Nachlesen:

TV Reutlingen: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/581-sehen-uns-als-underdog

TC BW Neuss: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/583-die-rueckkehr-des-rekordmeisters

THC Stadion RW Köln: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/584-mit-emotionen-zurueck-in-die-erfolgsspur

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Meister will zweites Sommermärchen

Im großen Finale blicken wir auf den Meister des Vorjahres. Hendrik Schmidt, Teamchef von Badwerk Gladbacher HTC, spricht über den noch vorhandenen Meisterhype, die gewandelte Drucksituation und die große Freude auf die Rückkehr eines Langzeitverletzten.

 

Wie entspannt sind Sie als Teamchef vor dem diesjährigen Saisonstart?

Schmidt: Wir sind sehr entspannt. Im letzten Jahr haben wir unser persönliches Märchen erlebt. Wir waren eins von fünf Teams die Meister werden konnten. Die Euphorie in Mönchengladbach ist nach wie vor riesig. In der Winterpause hatten wir viele Anfragen von Sponsorenpartnern, wo wir auch einige für uns gewinnen konnten. Zudem haben viele neue freiwillige Helfer gefunden. Wir hatten allein 70 bis 80 Anfragen von Kindern als Ballkinder.

Wer hat ihrer Meinung nach den größeren Druck? Sie als Gejagter oder die Meisterjäger?

Schmidt: Wir haben einen stabilen Kader und werden in allen Spielen mit einer guten Mannschaft auflaufen. Man muss uns in jedem Spiel erst einmal schlagen. Wir können auch zufrieden sein, wenn wir Dritter oder Vierter werden. Trotzdem wollen wir die Titelverteidigung in Angriff nehmen, aber ohne Druck.

Im letzten Jahr konnten wir die Zuschauerzahlen noch einmal hochschrauben. Unser Ziel ist es, schöne Spiele und Tennistage den Zuschauern zu bieten. Wenn wir ein volles Haus haben, macht uns das glücklich. Sollten wir dann noch gewinnen, freuen wir uns doppelt.

Es ist ein Vorteil, dass der Kader nahezu identisch mit dem Meisterteam ist?

Schmidt: Im letzten Jahr haben wir gemerkt, dass der Teamgeist und die gute Atmosphäre bei uns in der Mannschaft sehr gut waren. Wir hatten im letzten Jahr kein Problem die Spieler für die Bundesliga zu gewinnen. Sie wollten alle kommen und spielen. Wir mussten eher Spielern absagen, da wir zu viele Akteure hatten. Jeder der auf dem Platz stand hat gefightet und 100 Prozent gegeben. Einige haben selbst eine Verletzung in Kauf genommen. Ein großartiger Spielerwechsel war daher nicht nötig. Wir haben uns mit Jan Satral, Andrej Martin und Roman Jebavy eher in der Breite ergänzt.

Wie wichtig ist das Comeback von Andreas Haider-Maurer für das Team?

Schmidt: Es ist ein wichtiges Thema. Darüber freut sich der ganze Verein. Er ist unser Publikumsliebling. In der letzten Saison standen wir immer mit ihm per Whatsapp in Kontakt und das Team hat ihm Fotos geschickt. Andi ist ein feiner Kerl und ein toller Mannschaftsspieler. Er hat wieder Lust auf Tennis, auf die Tour und auf die Bundesliga bei uns.

Zum Ligaauftakt geht es nach Krefeld, die ihren Kader qualitativ verbessert haben. Ist dieses Spiel schon ein erster Gradmesser?

Schmidt: Krefeld zählt zu den Topfavoriten. Da spricht der Kader genauso wie die Aussage des Teamchefs Olaf Merkel dafür, dass sie angreifen wollen. Während Wimbledon stehen denen einige gute Spieler zur Verfügung. Der 9.7 wird gleich schon ein Spiel um den Titel. Zudem sind Krefeld und Mönchengladbach nur 25 Kilometer entfernt. Das ist ein Lokalderby, wo beide Teams die besten Spieler aufstellen wollen.

Wie sehen die eigenen Saisonziele aus?

Schmidt: Die Titelverteidigung ist kein muss. Wir sehen uns unter den Top-5-Teams der Liga. Es wird wieder so eng wie im letzten Jahr.

Wer sind ihrer Meinung nach die Meisterschaftsfavoriten?

Schmidt: Halle, Mannheim, Kurhaus Aachen, Krefeld und Gladbach und der Rochusclub als Geheimfavorit. Der Rest kämpft um die Plätze dahinter. Jeder kann dieses Jahr jeden schlagen. Alle Teams müssen mit ihren Topmannschaften antreten, wenn Sie punkten wollen.

 

Die DTZ dankt allen Teamchefs für die interessanten Gespräche und wünscht allen Teams eine erfolgreiche Saison! Alle Interview im Überblick finden Sie hier.

 

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Gladbach holt Meistertitel

Der Gladbacher HTC hat sich in der 1. Tennis-Point Bundesliga die Meisterschaft gesichert und löste damit den TC Blau-Weiß Halle als amtierenden Titelträger ab. Am letzten Spieltag der Saison 2016 kam es auf der Anlage des GHTC zum großen Showdown zwischen dem Tabellenführer aus Gladbach und dem zweitplatzierten Team von Kurhaus Lambertz Aachen. Souverän untermauerte die Gladbacher Mannschaft von Kapitän Henrik Schmidt und Trainer Patrice Hopfe ihre Favoritenstellung und besiegte den Verfolger mit 5:1. Bereits nach den Einzel-Matches, in denen Marton Fucsovics (HUN), Aleksandr Nedovyesov (KAZ), Daniel Gimeno-Traver (ESP) und Adrian Menendez (ESP) die Zähler für den GHTC einfahren konnten, war der Gesamtsieg in trockenen Tüchern.

Aufgrund der äußerst engen Tabellensituation landeten die Aachener in der Abschlusstabelle sogar noch hinter den punktgleichen Vereinen aus Düsseldorf und Mannheim (alle 13:5 Punkte) auf Rang vier.

Den bitteren Weg in die zweite Liga müssen der TC Bruckmühl-Feldkirchen (4:14 Punkte) und der abgeschlagene TC Blau-Weiss Neuss (1:17) antreten.

 

 

 

 

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