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Punkteteilung im Spitzenspiel - Die Highlights des 3. Bundesliga-Spieltags

Wir zeigen in Kooperation mit Sportdeutschland.tv die Tennis-Point-Bundesliga live. Per Livestream werden fast alle Spiele der Liga übertragen. Zudem gibt es Zusammenfassungen der Partien. Heute ab 10 Uhr mit den Spielen: Badwerk Gladbacher HTC vs. fläsh TC Weinheim 1902,  Allpresan Rochusclub BL-Team vs. TK Kurhaus Lambertz Aachen, HTC Blau-Weiß Krefeld e.V. vs. TV Reutlingen und das Topspiel TK GW Mannheim vs. GERRY WEBER-Team BW Halle.

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Die Rückkehr des Rekordmeisters

Am 8. Juli startet die neue Bundesligasaison der Tennisherren. Kurz vor dem Start der Liga sprachen wir mit den Teamchefs der Vereine über ihre Erwartungen, ihre Meisterschaftsfavoriten und um die heißen Duelle gegeneinander. Im zweiten Teil der Serie kommt heute der Aufsteiger aus Neuss in der Person von Marius Zay zu Wort. 

 

Herr Zay, in wenigen Wochen startet die erste Bundesliga in Neuss. Steigt die Vorfreude schon?

Zay: Absolut! Der Aufstieg war unser großes Ziel. Entsprechend groß ist die Vorfreude. Aber es ist auch eine große Herausforderung in der Liga zu bestehen. Die anderen Teams sind sehr stark und wollen wie wir den Klassenerhalt schaffen.

 

Am Ende der letzten Saison sagten Sie im Interview, dass Sie für die Bundesliga kompakt aufgestellt sein müssen. Sehen Sie ihren Kader gerüstet für Liga 1?

Zay: Auf jeden All. Wir haben zwar nicht die finanziellen Möglichkeiten anderer Vereine, aber wir wissen, dass für uns jeder Spieltag eine Herausforderung wird. Wir können nicht mit dem besten Team planen. Wir müssen schauen wer beim Gegner spielt. Es gehört mehr dazu als nur ein starkes Team aus dem Papier zu haben.

Es gehört ein großer Teamwille dazu! Jeder einzelne Spieler muss sich mit dem Club identifizieren und sein Bestes geben. Viele Vereine haben sich darüber beschwert. Ich habe mit den Spielern gesprochen und denen war der Club nicht egal. Daher haben wir viele aus dem Vorjahr behalten und mit bei den Neuen haben wir ein gutes Gefühl gehabt, dass sie zum Ziel ihren Teil dazu beisteuern.

 

Was können Sie uns zu den Neuzugängen sagen?

Marius Copil (ROU) - Das ist ein rumänischer Davis-Cup-Spieler der sich in die Top100 gespielt hat. Er hat eine konstante Saison gespielt und ist mit Adrian Ungur befreundet

Hubert Hurkacz (POL): Er passt perfekt mit seiner Technik zu uns und in die Bundesliga. Als wir ihn damals gefragt hatten, stand er noch unter den Top 300 (heute: Platz 188 – Anm. d. Red.). Zudem ist er ein toller Doppelspieler.

Vaclav Safranek (CZE) –Letztes Jahr hat er in Iserlohn gespielt und war dort nicht so happy. Zdenek Kolar hat ihn uns wärmstens ans Herz gelegt. Der will spielen und ist immer verfügbar.

Uladzimir Ignatik (BLR) – Bei ihm ist es ähnlich wie bei Safranek. Wir kennen uns von meiner aktiven Karriere. Er trainiert in Österreich und in der Slowakei. Er kann öfters für uns spielen. Er bringt jede Menge Ligaerfahrung mit. Ein ruhiger Zeitgenosse der schnell integriert werden soll.

Gonzalo Lama (CHL) – Er stand schon einmal auf 150 in der Welt und war lange verletzt. Er ist ein Spieler, der weiß wie Teammatches funktionieren und er ist heiß auf die Bundesliga.

Zu unseren Stammspielern sollte Adrian Ungur zählen. Er hat eine 18:1-Bilanz im Einzel. Er ist der beste Spieler den Blau-Weiß je hatte. Frederik Nielsen – kommt mehr im Doppel zum Einsatz. Das sind dien Jungs die häufig dabei sein sollen.

 

Was sagen sie zum Auftaktprogramm mit Mannheim, Weinheim und Köln?

Zay: Wir müssen gegen jeden Spielen. Ob nun Mannheim oder Reutlingen, wir nehmen alle ernst. Die anderen Teams werden es mit uns auch so machen. Mannheim gehört zu den favorisierten Mannschaften neben Halle um den Titel. Es wird bestimmt ein schöner Heimspieltag. Wenn es nach mir geht, soll es ein geiler Spieltag werden, wir werden uns nicht in die Hose machen. Jeder will seinen Teil dazu beitragen. Wir wollen auf uns aufmerksam machen und ein Ausrufezeichen setzen. Es geht aber auch bei einer Niederlage ganz normal weiter.

 

Für ihr Team geht es aber um den Klassenerhalt?

Zay: Mit Sicherheit. Die anderen Teams sind besser aufgestellt, als wir und Reutlingen. Das alleine ist jedoch nicht ausschlaggebend. Wir müssen die Matches gegen Weinheim, Köln und Reutlingen gewinnen. Weinheim spielt derzeit richtig gut und in Köln wird wohl auch das beste Team aufgestellt sein. Wir müssen unseren Job gut machen.

 

Stehen die Fans und die Stadt hinter ihrem Aufsteiger?

Zay: Im Vorjahr hatten wir bedenken, als wir in der zweiten Liga spielten, da die Region immer noch uns als ehemaligen Meister in Erinnerung hatte. Wir zeigen, dass wir sportlich erfolgreich sein wollen. Es kommen immer mehr Leute dazu. Mit unserem Slogan „Ewige Liebe“ kommen wieder jüngere, die mit der Vergangenheit nichts mehr zu tun haben. In der Presse werden aber auch noch mehr die letzten 20 Jahre thematisiert, als unsere derzeitige Situation. Die Heimspiele werden gut ausgebucht sein. Wir sind der einzige Bundesligist in Neuss und die Stadt unterstützt uns dort auch. Wir wollen den Schwung des letzten Jahres mitnehmen.

 

Wie will man mehr Zuschauer auf die Anlage bringen?

Man vergleicht uns mit den Teams der letzten Jahre. Alles was nicht um den Titel spielt, interessiert nicht. Wir haben versucht, mit einem jungen Team eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Viele Kritiker konnten wir überzeugen. Die 2. Liga war ein großer Erfolg, da wir keinen großen Einbruch hatten. Wir können nur versuchen, unsere Mentalität und Authentizität an die Zuschauer zu vermitteln.

 

Kommen wir zur Saisonprognose. Wer wird Meister und wer wird das Überraschungsteam 2018?
Man weiß nie wie die Liga läuft. Verletzte, Mannschaftsmeldungen und wer spielt. Halle, Mannheim, Aachen – von denen kann jeder Deutscher Meister werden. Halle und Mannheim sind gefährlicher, da dort Jungs spielen, die seit vielen Jahren im Club sind und verlässlich arbeiten. Vom Bauchgefühl würde ich Mannheim sagen. Peter Gojowcyk war ja lange bei uns und wir sind gut befreundet. Zusammen mit Marterer sind dort gute Jungs, die sich mit der Liga identifizieren.

Ich traue Weinheim noch einmal zu, so eine Saison zu spielen. Der Spielplan hat ihnen in die Karten gespielt, was jedoch nicht der einzige Grund war. Am liebsten würde ich es uns zu trauen, bin aber noch vorsichtig. Wir müssen die Ergebnisse erst einmal bringen.

 

Morgen geht unsere Reise durch die Liga weiter nach Köln. Mit Teamchefin Sussan Karimi sprachen wir über die Sponsoring Situation in der Rheinstadt, Vereinstreue und Neuzugang Adam Pavlasek.

 

Zum Nachlesen:

TV Reutlingen: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/581-sehen-uns-als-underdog

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