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Davis Cup 2019: Heimspiel in Frankfurt

Der Deutsche Tennis Bund hat Frankfurt am Main als Austragungsort für das Davis Cup-Heimspiel am 1. und 2. Februar 2019 gegen Ungarn ausgewählt. Die Qualifikationspartie für die ab dem kommenden Jahr neu eingeführte Endrunde des Nationenwettbewerbs findet in der Fraport Arena statt. Für die zweitägige Begegnung wird in der 5.000 Zuschauer fassenden Halle ein Hartplatz verlegt.

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Mit Zverev-Power in die TOP 3?

Am Sonntag startet die neue Bundesligasaison der Tennisherren. Kurz vor dem Start der Liga sprachen wir mit den Teamchefs der Vereine über ihre Erwartungen, ihre Meisterschaftsfavoriten und um die heißen Duelle gegeneinander. Im sechsten Teil der Serie geht es nach Düsseldorf. Mit dem Teamchef des Rochusclub, Detlev Irmler, sprachen wir über die Familie Zverev, Sponsorendeals und die schwierige Nachfolgersuche.

 

Herr Irmler, für Aufsehen sorgte ihr Club, als er auf der Vereinshomepage bestätigte, dass die Zverev-Brüder wohl in diesem Jahr tatsächlich zum Einsatz kommen. Können Sie dies versichern?

Irmler: Ich bin mit den Zverevs aus vielerlei Gründen eng verbunden. Im Rahmen einer frühren Kooperation mit Air-Berlin bin ich mit Mischa zwischenzeitlich um die Welt gereist. Zudem war ich auf der Hochzeit auf den Maledivien eingeladen, welche ich nicht wahrnehmen konnte. Wir haben dann später in Monaco nachgefeiert. Dort habe ich sie angesprochen, da ich die beiden eigentlich von der Meldeliste streichen wollte. Die Enttäuschung bei den Fans wäre zu groß gewesen, wenn sie nicht kommen würden. Sie sagten aber, dass es eine Chance gibt. Wenn sie zeitlich können, werden sie für uns spielen. Eigentlich würden sie nicht mehr in der Bundesliga spielen. Es ist nur möglich dank der engen familiären Beziehungen.

 

Auf der Kaderliste gibt es einige Neuzugänge für den Rochusclub. Wer könnte davon überraschen?
Irmler: Marc Pohlmanns kennt keiner und er wird für Furore sorgen. Mit Evgeny Donsgoy haben wir zudem einen Spieler geholt, der stärker in den öffentlichen Fokus rückt. 

 

Gerade zu Hause waren Sie im vergangenen Jahr eine Macht und haben dort kein Spiel verloren. Wird der Rochusclub auch in diesem Jahr wieder eine Festung?
Irmler: Im letzten Jahr hatten wir vor allem auswärts unsere Probleme. Wir müssen in diesem Jahr mit den besten Spielern bei den Auswärtsspielen in Neuss, Mannheim oder Reutlingen antreten. Wir müssen dort die Punkte holen, sonst könnte es problematisch werden. Bei den Heimspielen bauen wir auf unsere ungeschlagenen Diamanten sowieso unsere junge Garde, die die Etablierten vom Thron stoßen sollen.

 

Wer sind aus ihrer Sicht die Favoriten und wo wird der Rochusclub am Ende landen?
Irmler: Gladbach ist enorm stark aufgestellt und auch Aachen, Halle, Krefeld und Mannheim werden vorne angreifen. Und wenn man die Mannschaft von Rot-Weiß Köln sieht, vor allem auf den ersten fünf Positionen, wird einem angst und bange. Welche Rolle wir in dieser starken Liga spielen, ist mir noch nicht ganz klar.

 

Als wir vor einem Jahr miteinander sprachen, bereitete Ihnen vor allem die wirtschaftliche Lage des Clubs sorgen, hat sich diese etwas entspannt?

Irmler: Eigentlich nicht, eher im Gegenteil. Wir konnten zumindest Allpresan als Sponsor zurück ins Boot holen. Gerade die Akquise ist extrem schwierig. Meine Aufgaben als Teamchef sind so umfangreich. Oftmals geschieht dies auf eigenes Risiko und auf Kosten der Gesundheit. Daher ist die Suche nach einem Nachfolger so schwierig. Es möchte keiner in meine Fußstapfen zu treten. Keiner will das finanzielle Risiko einzugehen. Wir sind leider nicht so aufgestellt, wie ich es mir wünschen würde.

 

Morgen geht es weiter mit dem nächsten Traditionsclub aus NRW. Mit dem Aachener Teamchef Alexander Legsding sprachen wir über das fehlende Lokalderby, Zuschauerentwicklungen und die Situation von Cedrik Marcel Stebe.

 

Zum Nachlesen:

TV Reutlingen: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/581-sehen-uns-als-underdog

TC BW Neuss: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/583-die-rueckkehr-des-rekordmeisters

THC Stadion RW Köln: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/584-mit-emotionen-zurueck-in-die-erfolgsspur

Gladbacher HTC: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/585-mit-topkader-in-den-meisterschaftskampf

TC Weinheim: https://www.tennis-zeitung.com/index.php/component/k2/item/591-wie-das-kleine-gallische-dorf

HTC Blau-Weiß Krefeld: Leider stand uns der Teamchef des Clubs für kein Interview zur Verfügung!

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