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Brown gewinnt in Manchester

Dustin Brown hat in Manchester (Großbritannien) das mit insgesamt 42 500 Euro dotierte Challenger-Turnier gewonnen und sich damit seinen ersten Turniertitel seit September 2014 erkämpft. Im Finale des Rasen-Events bezwang er den an Position vier gesetzten Yen-Hsun Lu (Taipeh) mit 7:6, 6:1. 

Der Turniersieg brachte Brown neben einem Preisgeld von 6150 Euro auch noch 80 Weltranglistenpunkte ein. Zusammen mit den 70 Punkten, die er bei den French Open in Paris erhielt - hier hatte sich der 31-Jährige durch die Quali ins Hauptfeld gespielt und dort ebenfalls noch eine Runde gewonnen - ermöglichten sie dem Winsener wieder den Sprung in die Top100 der Welt. Brown verbesserte sich um 30 Plätze und steht nun auf Position 86 des ATP-Rankings.

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Haas Turnierdirektor - aber kein Karriereende

Tommy Haas will weiterhin ein Comeback versuchen und nächstes Jahr noch einmal bei deutschen Turnieren aufschlagen. „In mir brennt es halt immer noch, daher möchte ich versuchen, noch einmal ein Comeback zu starten. Voraussetzung ist natürlich, dass der Körper mitspielt und ich topfit auf den Platz gehen kann“, so der 38-Jährige, der sich Mitte April am rechten Fuß seiner insgesamt neunten Operation unterziehen musste. „Mein letztes Match habe ich vergangenes Jahr in Wien bestritten. Nach einer Verletzung aufzuhören, wäre nicht gerade ein Abschied gewesen, wie ich ihn mir vorstelle. Deshalb möchte ich nächstes Jahr noch das eine oder andere Turnier bestreiten – vor allem in Deutschland. Vor dem tollen Heimpublikum noch einmal zu spielen, das wäre natürlich ein Traum“, ergänzte Haas.

Dennoch hat der gebürtige Hamburger nun erste Schritte in eine "Karriere nach der Karriere" unternommen - er wird Turnierdirektor des Tennisturneirs im kalifornischen Indian Wells. Bei einer Pressekonferenz im Rahmen des MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof sagte er dazu: "Eine neue, große Herausforderung steht mir bevor. Jeder Sportler muss sich ja irgendwann einmal Gedanken darüber machen, wie es nach seiner Karriere weitergeht. Es war für mich schon lange klar, dass ich dem Tennis treu bleiben möchte. Durch meine langjährige Bekanntschaft mit Turnierbesitzer Larry Ellison hat sich hier eine Tür für mich geöffnet. Indian Wells war schon immer eines meiner Lieblingsturniere, daher freue ich mich schon riesig auf die neue Aufgabe“, sagte Haas.

 

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Kohlschreiber gewinnt

Philipp Kohlschrieber hat die BMW Open by FWU AG  gewonnen. Im Finale gegen den 22-jährigen Dominic Thiem  aus Österreich  siegte der Augsburger auf ausverkauftem Centercourt nach einem packenden und attraktiven Schlagabtausch mit 7:6, 4:6, 7:6 und holte sich damit bereits zum dritten Mal den Titel in München. Nach seinem entscheidenden Rückhand-Volley warf der 32-Jährige den Schläger auf den Boden, fasste sich mit beiden Händen an den Kopf und umarmte dann seinen enttäuschten Gegner am Netz: „Ich war erst mal sprachlos. Das war ein Hammerturnier, Dominic und ich haben uns einen tollen Fight geliefert, das hat Monster-Spaß gemacht. Ich habe ihm gesagt, dass meine Zeit irgendwann vorbei ist und er das Turnier auf jeden Fall noch gewinnen wird.“

Der enttäuschte Thiem musste sich erst einmal sammeln, war dann aber voll des Lobes und gratulierte fair seinem Gegner: „Ich möchte Kohli gratulieren, das war ein spannendes Finale bei einem traumhaften Turnier. Was die Veranstalter hier auf die Beine gestellt haben, ist toll. Ich habe mich hier extrem wohl gefühlt und Philipp ist ein würdiger Sieger.“

Der reich beschenkt wurde. Neben dem Siegerscheck gab´s noch die traditionelle Lederhose und das Siegerfahrzeug, ein BMW Cabrio M4. Im letzten Jahr hatte Kohlschreiber Hose und Auto noch Andy Murray überlassen müssen, jetzt zog er freudestrahlend die Lederhosn an und nahm seinen insgesamt dritten BMW in Empfang: „Seit ich klein bin, bin ich verliebt in Autos. Dafür habe ich immer Platz.“ Und der dreimalige Turniersieger versprach: „Bis 2017, da werde ich wieder da sein.“

Gastgeber und Veranstalter, aber auch die Partner  zeigten sich äußerst zufrieden mit den BMW Open by FWU 2016, die von insgesamt 35 000 Zuschauern besucht worden sind. sondern auch die Partner. Peter van Binsbergen,  Leiter Vertrieb Deutschland des Titelsponsors BMW, stellte eine weitere Zusammenarbeit in Aussicht: „BMW wird weitermachen und sich für das 30-jährige BMW-Jubiläum im nächsten Jahr einiges ausdenken.“  Auch Dr. Manfred J. Dirrheimer, CEO FWU Group, war begeistert vom sportlichen Niveau und der sozialen Akzeptanz der BMW Open by FWU AG 2016: „Die Kommunikation untereinander gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon jetzt darauf, das Turnier weiter zu entwickeln. Deshalb kann ich schon jetzt bekanntgeben, dass die FWU bis 2020 weitermachen wird“, so Dirrheimer, „und das hätten wir nicht gemacht, wenn wir unglücklich wären.“ Und Turnierdirektor Patrik Kühnen war stolz auf sein Teilnehmerfeld: „Ich war sehr happy, als ich die Meldeliste gesehen habe. Wir wollten den Zuschauern attraktives Tennis bieten mit interessanten Spielertypen. Und das ist uns wieder einmal gelungen.“ Auch Kühnen wird den BMW Open by FWU AG treu bleiben. Er hat seinen Vertrag bis 2018 verlängert.

 

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